Kfz-Versicherung Weniger, aber teurere Marderbisse

Marder 2022 Foto: Hyundai

Während Corona kam es zu weniger Schäden durch Marderbisse. Das lag weniger an den Tieren.

Im vergangenen Jahr kam es zu weniger Schäden durch Marderbisse an kaskoversicherten Pkw. Allerdings stiegen die Schadenskosten. Nach Berechnung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sank die Zahl der Marderbisse an versicherten Pkw von 217.000 im Jahr 2020 auf 208.000. Die Schadenkosten pro Marderbefall erhöhten sich jedoch um fast 7 Prozent auf durchschnittlich 450 Euro. Insgesamt mussten die Versicherer 2021 Marder-Schäden von 92 Millionen Euro regulieren.

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Der GDV rechnet zukünftig mit mehr Marderbiss-Attacken auf Pkw, da die Fahrzeuge wieder mehr bewegt werden. Während der Corona-Pandemie und besonders während der Lockdowns wurden Fahrzeuge seltener genutzt und damit weniger von Marder- zu Marder-Revier gebracht. So gab es für die territorialen Tiere weniger Anlässe, die nach anderen Mardern riechenden Fahrzeuge durch Zerbeißen von Schläuchen anzugreifen.

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