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Kia Imagine Concept Car

Design-Ideen für künftige E-Autos

Foto: Kia

Kias Kreative duften bei der Studie Imagine ihre Lust am Gestalten zeigen. Nicht alles ist vernünftig oder schon serientauglich. Aber es zeigt, dass die Designer Spaß bei der Arbeit hatten.

Kia zeigt auf dem Genfer Autosalon (bis 17. März) seine Elektroauto-Studie "Imagine". Der Schwerpunkt der Studie liegt auf Designideen für zukünftige E-Fahrzeuge der koreanischen Marke; zu technischen Details wie Leistung und Reichweite macht der Hersteller dagegen keine Angaben. Sie soll jedoch über eine kabellos aufladbare Batterie verfügen.

Das Design des viertürigen, rund 4,60 Meter langen Stromers mischt Stilelemente einer klassischen Limousine mit denen eines SUV. Besonders auffällig ist die Gestaltung der Front. Kia verzichtet auf einen Kühlergrill, stattdessen wird die Studie von einem über die ganze Fahrzeugbreite gehenden Leuchtband geprägt. Die Scheinwerfereinheiten bestehen aus Acrylglas, in denen Abblend- und Fernlicht durch horizontale Leuchtstreifen getrennt sind. Kia beschreibt diese Lichtsignatur als Tigermaske. Sie könnte bei zukünftigen E-Modellen Standard werden.

Frontscheibe und Glasdach gehen nahtlos ineinander über und spannt sich als großer Glasbogen bis zum Heck. Die fehlende B-Säule ermöglicht gegenläufig angeschlagene Front- und Fondtüren. Die Studie steht auf Goodyear-Konzeptreifen der Größe 255/35 R22. Die Felgen verfügen über jeweils vier Einsätze aus transparentem Acrylglas. Dadurch sollen Lichteffekte entstehen, sobald sich das Fahrzeug bewegt. Die Heckleuchten befinden sich in kegelähnlichen Vertiefungen und bestehen aus Leuchtringen, die nach außen hin größer werden. Für eine gute Aerodynamik sorgen die doppelwandige Motorhaube und der komplett verkleidete Unterboden. Statt Außenspiegeln kommen Kameras zum Einsatz.

Foto: Kia
Der Innenraum wird von 21 einzelnen, fächerartig angeordneten Displays auf dem Armaturenbrett dominiert.

Der Innenraum wird von 21 einzelnen, fächerartig angeordneten Displays auf dem Armaturenbrett dominiert. Aus Sicht des Fahrers verschmelzen die vielen Displays zu einem großen Bildschirm. Hier greifen die Kreativen augenzwinkernd den aktuellen Trend auf, dass immer größeres Displays Einzug in die Fahrzeuge halten. Auffällig ist auch die Mittelkonsole, die wie ein Flügel aus dem Armaturenbrett herausragt. Die Türen sind oben mit Metallic-Stoff und unten mit Leder verkleidet. Die Studie ermöglicht großzügige Platzverhältnisse. Zudem gibt es einen großen Kofferraum und ein weiteres Staufach unter der Fronthaube.

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