Kraftstoffverbrauch

Mehr staatliche Kontrolle gefordert

Fotolia Foto: Fotolia

Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entgehen dem Fiskus jährlich 1,4 Milliarden Euro an Kfz-Steuern, weil die Verbrauchs- und CO2-Angaben der Autohersteller nicht der Realität entsprechen.

Nach einer im vergangenen Jahr erarbeiteten Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) verbrauchen Pkw im Schnitt 38 Prozent mehr als die Autobauer in ihren Prospekten versprechen. Deshalb fordert die DUH von der Bundesregierung ­eine staatliche Nachkontrolle, ähnlich wie in den USA. Dort kontrolliert die Umweltbehörde die Angaben der Hersteller seit 2012. Mit Erfolg: Realverbrauch und Verbrauchs­angaben stimmen größtenteils überein. Im Schnitt testet die US-Behörde bis zu 20 Prozent aller Modellneuzulassungen. Stellt sie Verstöße fest, müssen die Werte korrigiert werden, sonst drohen Geldstrafen. Schließlich bedeute ­jeder Liter mehr im Normverbrauch für den Autohalter auf das Autoleben gerechnet rund 3.000 Euro.

Neues Heft
firmenauto 06 2019 Titel
06/2019 24. Mai 2019 Inhalt zeigen
Who is Who Pkw
Who is Who Flottenmarkt

Das Nachschlagewerk für alle Flottenmanager.

Beliebte Artikel BMW Deutsche Leasing Fleet-Driver Check Digitalpaket Halterhaftung ROM Technik übernimmt Mercedes-Benz C-Klasse Flotte Mercedes 180 C-Klasse T-Modelle für ROM Technik
Terminübersicht
firmenauto Terminkalender Flottentermine

Finden Sie Veranstaltungen, Seminare, Messen und Trucksport-Events in Ihrer Region.