Ladeverluste bei E-Autos

Der Bordcomputer schummelt

Opel Corsa-e 2020, E-Auto, Elektroauto, Kabel, Ladesäule, laden Foto: Hanno Boblenz

E-Autos brauchen mehr Strom als der Bordcomputer anzeigt. Schuld daran sind Ladeverluste, die sich ganz schön summieren können.

Interessenten von E-Autos sollten neben den Verbrauchsangaben des Bordcomputers berücksichtigen, dass es beim Ladevorgang zum Teil zu erheblichen Verlusten kommen kann. Diese werden vom Bordcomputer nicht erfasst, müssen aber bei der Berechnung der Stromkosten einbezogen werden. Darauf weist der ADAC hin.

Der Automobilclub hat bei 15 E-Autos den realen Verbrauch an der Ladesäule mit den Angaben des jeweiligen Bordcomputers untersucht. Die Abweichungen reichen von 10 bis 25 Prozent. Am größten war die Differenz beim Tesla Model 3 LR mit 24,9 Prozent. Die geringste Differenz zeigte der Kia e-Niro mit 9,9 Prozent.

Der ADAC fordert von den Herstellern, nicht nur die Verbrauchswerte, sondern auch die Ladeverluste in Prozent bei den technischen Angaben mitaufzuführen. Zudem sollten Ladesysteme mit niedrigen Verlusten entwickelt werden.

Foto: ADAC
Beim Laden von E-Autos kommt es zum Teil zu erheblichen Ladeverlusten.
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