Mazda entwickelt Bio-Kunststoff

Nachwachsende Stoßstangen

Foto: Mazda

Nicht nur zum Fahren braucht das Auto Mineralöl. Schon bei der Produktion wird der begrenzte Rohstoff benötigt – allein für die zahlreichen Kunststoffteile innen wie außen. Mazda hat nun eine Alternative gefunden.

Die Kunststoffteile an der Karosserie von Mazda-Pkw sollen künftig aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Einen entsprechenden Bio-Kunststoff hat der Automobilhersteller nun gemeinsam mit dem Chemie-Unternehmen Mitsubishi Chemical entwickelt. Das Material ist einfärbbar und muss daher anderes als konventionelle Kunststoffteile nicht lackiert werden – ein Vorteil bei Kosten und Umweltverträglichkeit. Zudem soll seine spiegelglatte Oberfläche besonders hochwertig wirken.

Premiere feiert der neue Kunststoff zunächst aber im Innenraum des Roadsters MX-5. Exterieur-Teile sollen bei künftigen Modellen zum Einsatz kommen. Denkbar wären etwa Stoßstangen, Zierleisten, Außenspiegelgehäuse oder Kühlergrills – derartige Teile werden heute in der Regel aus konventionellen Kunststoffen hergestellt.

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