Mobile Charger Test

Power-Kabel nicht immer sicher

Renault Zoe Foto: Ralph Wagner

Ein aktueller Test des ADAC zeigt, dass nicht alle mobilen Ladegeräte für E-Autos überzeugen können. Dabei sind die starken Kabel in Gegenden mit schwacher Infrastruktur eine gute Alternative zu Wallboxen.

Als flexible Alternative zur fest installierten Wallbox bieten verschiedene Hersteller sogenannte "Mobile Charger" an. Nicht alle können bei der Sicherheit jedoch komplett überzeugen, wie ein Test des ADAC zeigt.

Testsieger unter den vier geprüften Ladegeräten war das teuerste Modell: der Juice Booster 2 für rund 1.150 Euro mit der Note "sehr gut". Er überzeugte bei Sicherheit, Zuverlässigkeit und Bedienung. Kaum schlechter schnitt der DiniTech NRGkick 32A light für 1.000 Euro ab, der die Note "gut" erhielt. Nur ein "befriedigend" erzielte dagegen der 730 Euro teure Go-e Go-eCharger Mobile, der nach einem Fall aus einem Meter Höhe eine Fehlfunktion zeigte. Mit der Note "mangelhaft" fiel der Ratio Electric EV Portable Charger durch, der nur einen mangelhaften elektrischen Personenschutz aufweist. Mit einem Preis von rund 600 Euro war dieser das günstigste Gerät im Test.

Mobile Charger sind so etwas wie transportable Wallboxen. Sie können unter anderem an Schuko- oder CEE-Drehstrom-Steckdosen eingestöpselt werden und laden mit bis zu 22 kW. Der ADAC empfiehlt jedoch Geräte mit maximal 11 kW, weil für diese keine Genehmigung des Netzbetreibers nötig ist. Entsprechende Modelle sind aber aktuell selten.

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