Neuzulassungen Juli 2017

Benziner hoch, Diesel runter

Autohaus, Flottenmarkt, Volkswagen Foto: Jacek Bilski

Der Diesel kommt weiter unter Druck. Im Juli wurden deutlich mehr Pkw mit Benzinmotor verkauft

Die jüngsten Entwicklungen in der Diesel-Debatte scheinen den Selbstzünder immer mehr unter Druck zu bringen. Während der Anteil zwischen Benzin- und Dieselmodellen jahrelang relativ gleichteilig war, geht laut den Marktbeobachtern von Schwacke die Schere seit wenigen Monaten deutlich auseinander.

Im Juli 2017 sind diese Änderungen so stark wie nie zu beobachten. Es wurden deutlich mehr Benziner als Diesel zugelassen. Die Benziner hatten einen Verkaufsanteil von 56 Prozent und legten um 11,2 Prozent zu. Gleichzeitig verloren die Diesel um 12,7 Prozent, ihr Anteil an den neuzulassungen sank im Juli auf 40 Prozent. Der von einigen Herstellern propagierte Schwenk zur Erdgastechnik als Alternative zum Diesel kommt indes bei den Käufern kaum an, mit 265 erstmals zugelassenen Erdgasfahrzeugen ist von einer Trendwende nichts in Sicht. Ein bislang wenig beachteter Nebeneffekt der rückläufigen Dieselzahlen: Zum ersten Mal seit Jahren steigen die Werte für den durchschnittlichen CO2-Ausstoß wieder an, auf aktuell 128,4g/km im Mittel um plus 0,4 Prozent.

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