Digitales Kennzeichen, USA, Nummernschild Zoom
Foto: Rplate

Nummernschilder in Kalifornien

Bildschirm statt Blech

Immer mehr Bildschirme ziehen ins Auto ein. In Kalifornien findet man sie nun auch außen. Der US-Bundesstaat will mit ihnen auf lange Sicht die Blech-Kennzeichen ersetzen.

Flottenbetreiber würden sich gerne den Umgang mit den sperrigen Metall-Kennzeichen ersparen. Mit digitalen Nummernschildern würde das klappen, auch wenn sie teuer sind, wie erste Beispiele in den USA zeigen. Rund 700 Dollar werden für das Heckkennzeichen in Form eines Bildschirms fällig.Einziger Anbieter ist aktuell das kalifornische Unternehmen Rplate.

Der US-Bundesstaat Kalifornien testet jetzt die Einführung digitaler Nummernschilder. Die elektronischen Kennzeichen nutzen die monochrome Bildschirmtechnologie von E-Book-Readern und können nicht nur Ziffern und Buchstaben darstellen, sondern beispielsweise auch Mautvignetten oder Vermerke zu Zufahrtsberechtigungen. Bei stehenden Autos sollen sich künftig auch Verkehrsinformationen oder Werbung einblenden lassen. Aktuell ist jedoch lediglich eine Alarmfunktion integriert: Wird das Auto als gestohlen gemeldet oder verlässt es ein vorher definiertes Gebiet, blinkt das Kennzeichen permanent auf und alarmiert so aufmerksame Polizisten.

Im Rahmen des nun gestarteten Pilotversuchs können zunächst bis zu 180.000 der digitalen Kennzeichen ausgegeben werden. Die Behörden wollen Erfahrungen mit der neuen Technologie sammeln, ab 2020 wird dann über die generelle Einführung entschieden. Auch die Bundesstaaten Texas und Arizona denken bereits über eine Erlaubnis für digitale Kennzeichen nach.

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Datum

25. Juni 2018
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