Pkw-Markt in Deutschland

Diesel-Neuzulassungen steigen leicht

Porsche Cayenne Foto: Thomas Küppers

Im Januar 2019 wurden im Vergleich zum schwachen Vorjahresmonat mehr Diesel-Pkw zugelassen. Auch die Werte junger Gebrauchtwagen stabilisieren sich langsam, während die Nachfrage nach Euro 5-Dieseln sinkt.

Gegenüber dem Vorjahresmonat wurden im Januar 2019 mit 91.623 Diesel-Pkw 2,1 Prozent mehr Selbstzünder zugelassen als im gleichen Zeitraum 2018. Das berichtet die Deutsche Automobiltreuhand (DAT) in ihrem monatlich erscheinenden Dieselbarometer. Die Marktbeobachter sehen die leichte Steigerung vor allem im Ersatzbedarf von gewerblichen Flotten begründet. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist bei Euro 6-Dieseln ebenso ein leichter Aufwärtstrend zu beobachten, das Plus beträgt hier sieben Prozent. Ältere Diesel fallen hingegen weiter auf der Beliebtheitsskala: Euro 1 bis Euro 4-Diesel wurden 13 Prozent weniger nachgefragt als im Januar 2018, Euro 5 Diesel brachen sogar um 26 Prozent ein. Insgesamt sank der Verkauf von gebrauchten Dieseln um elf Prozent im Vergliech zum Vorjahresmonat.

Die alternativen Antriebe konnten laut der Beobachten der DAT kaum davon profitieren. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt verfügten lediglich 1,9 Prozent der gehandelten Fahrzeuge über einen alternativen Antrieb, davon läuft mit 52,7 Prozent die absolute Mehrheit mit dem Autogas LPG. Bei den Neufahrzeugen hingegen betrug der Anteil alternativer Antriebe 2018 immerhin 5,3 Prozent, wobei hier auch Mildhybride hineinzählen, die nicht rein elektrisch fahren können. Im Januar 2019 waren 1,8 Prozent aller neu zugelassenn Pkw batterieelektrisch.

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Dabei zogen vor dem Kauf mit 24 Prozent fast ein Viertel der Neuwagenkunden ein Auto mit alternativem Antrieb in Erwägung. Bei den Gebrauchtwagenkäufern waren es noch zwölf Prozent. Als Gründe, warum es am Ende dann doch ein Diesel oder Benziner wurde, steht auf den ersten Plätzen unverändert die Reichweite und die Anschaffungskosten. Auf dem dritten Platz folgt anders als vor einem Jahr nicht die Ladeinfrastruktur, die bei immerhin 44 Prozent der Neuwagenkäufer zuhause vorhanden ist, sondern die zu lange Ladezeit von Akkufahrzeugen.

Auf dem Gebrauchwagenmarkt sind bisher nur wenige Elektroautos im Angebot. Die Restwertentwicklung junger gebrauchter Diesel hat sich laut DAT inzwischen stabilisiert. So lag der Wert eines drei Jahre alten Benziners Ende 2018 bei 57 Prozent des Neupreises, Ende Januar 2019 dann bei einem halben Prozentpunkt mehr. Dieselautos lagen Ende des letzten Jahres noch bei 52,1 Prozent Restwert, konnten sich per Ende Januar dann um einen Prozentpunkt auf 53,1 Prozent verbessern.

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