Pkw-Weltmarkt 2019

In China geht es bergab

Kia Fertigungslinie Foto: Kia

Im ersten Jahresdrittel stagniert der Pkw-Markt in Europa. In den beiden größten Einzelmärkten der Welt sieht die Lage allerdings noch schlechter aus.

Die Neuwagennachfrage in Europa stagniert. In den 28 Staaten der EU sowie den EFTA-Ländern Norwegen, Island, Schweiz und Liechtenstein sank die Zahl der Neuzulassungen im April 2019 um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1,34 Millionen Pkw. Verantwortlich für den Rückgang sind laut dem Industrieverband VDA vor allem die Einzelmärkte Deutschland und Großbritannien, in Frankreich, Italien und Spanien rollten hingegen mehr Autos auf die Straße als im Vorjahr. Die Bilanz des laufenden Jahres bleibt negativ: 5,49 Millionen Neuzulassungen in den ersten vier Monaten entsprechen einem Minus von 2,5 Prozent.

Auf den anderen großen Weltmärkten ist die Zahl der verkauften Neuwagen noch deutlicher gesunken. Der US-Markt rutschte im April um 1,7 Prozent auf 1,33 Millionen Einheiten ins Minus, in China sank die Nachfrage um 18,2 Prozent auf 1,53 Millionen Fahrzeuge. Für beide Märkte fällt auch die Viermonats-Bilanz schwach aus: Die USA verbuchten einen Rückgang von 2,2 Prozent, in China lag er bei 14,9 Prozent.

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