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Foto: Porsche

Porsche Cayenne III (2017)

Sport im großen Stil

Die dritte Porsche Cayenne-Generation rückt optisch näher an die Modell-Brüder 911er und Panamera heran. Technik aus dem 911er soll den hochbeinigen SUV sportlicher machen.

Porsche legt den Cayenne neu auf. Die dritte Generation des SUV ist ab sofort bestellbar. Zum Markstart bietet Porsche zwei Varianten mit neu entwickelten Sechszylinder-Motoren an: Der Cayenne mit drei Litern Hubraum leistet 340 PS und kostet in der Basisversion ab 62.880 Euro (alle Preise netto). Im stärkeren Cayenne S (ab 77.280 Euro) arbeitet ein V6-Biturbo mit 440 PS. In 5,2 Sekunden beschleunigt der SUV auf Tempo 100, mit Sport Chrono-Paket braucht er nur 4,9 Sekunden. Beide Motorisierungen sind an ein neues Achtgang-Tiptronic S-Getriebe gekoppelt.

Luftfederung mit Dreikammer-Technologie

Am Fahrwerk hat Porsche kräftig gearbeitet. So soll der Cayenne nun deutlich sportlicher sein, aber gleichzeitig leichtfüßiger durch grobes Gelände marschieren. Und den Komfort einer Reiselimousine habe man ebenfalls noch beigemischt. Dafür baute der Sportwagenhersteller jede Menge neue Technik ein. Mit Ausnahme des aktiven Dämpfungssystems PASM (serienmäßig beim Cayenne S) sind alle weiteren Fahrwerksysteme Neuentwicklungen. Erstmals steht für den Cayenne eine elektrische Hinterachslenkung zur Wahl. Der SUV kurvt dadurch dynamischer über Landstraßen und bleibt bei Spurwechseln im höheren Geschwindigkeitsbereich stabiler. Der verkleinerte Wendekreis erleichtert das Rangieren im Stadtverkehr.

Zoom Porsche Cayenne III 2017 Foto: Porsche
Am deutlichsten ist die Neuauflage am durchgehenden Leuchtband am Heck zu erkennen.

In fünf Fahr-Modi kann der Fahrer den SUV auf das Einsatzterrain abstimmen: vom normalen Straßenbelag, über schlammigen Untergrund bis hin zu felsigem Gelände. Allradantrieb ist für alle Cayenne-Modelle serienmäßig. Das Porsche Traction Management (PTM) soll die Kräfte optimal zwischen den Antriebsachsen verteilen. Mit optionaler adaptiver Luftfederung mit neuer Dreikammer-Technologie gelingt Porsche eine breitere Spreizung zwischen sportlich-straffem Sportwagen-Feeling und komfortablem Reisen. Bei der Wankstabilisierung Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) wechselt Porsche vom hydraulischen zum elektrischen System. Der Cayenne reagiert nun schneller und fegt dadurch präziser über den Asphalt.

12,3 Zoll großer Touchscreen als zentrale Bedieneinheit

Cayenne-Fahrer können ihren SUV künftig mit Hochleistungsbremsen aus einer Graugussscheibe mit Wolframcarbid-Beschichtung ausrüsten. Die sollen nicht nur kräftiger zupacken, sondern auch Verschleiß und Bremsstaub reduzieren. Wer auch schnell losstürmen möchte, der sollte das neue Sport Chrono-Paket hinzubuchen. Über den Mode-Schalter am Lenkrad kann der Fahrer zwischen Normal, Sport und Sport Plus wählen. Ein Druck auf den zentralen Sport Response Button aktiviert die auf maximale Performance abgestimmten Kennfelder von Motor und Getriebe. Ganz Sportwagen-typisch können Sie Ihren Cayenne mit Mischbereifung auf mindestens 19 Zoll großen Rädern ordern. Dank Leichtbauweise drückte Porsche das Leergewicht von knapp über zwei Tonnen auf 1.985 Kilo. Und das, obwohl der SUV mit 4,92 Metern sogar sechs Zentimeter länger ist als der Vorgänger.

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Wie schon im neuen Panamera dominiert auch im Cayenne-Cockpit ein 12,3 Zoll großer Touchscreen.

Das Cockpit übernimmt der Cayenne vom Panamera. Über einen 12,3 Zoll großen Touchscreen steuert der Fahrer so ziemlich alle Funktionen. Das serienmäßige Porsche Connect Plus ermöglicht den Zugriff auf Online-Dienste und das Internet. Dazu zählt beispielsweise die serienmäßige Online-Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformation. Nur die wichtigsten Funktionen platziert der Sportwagenbauer als Direkttaste auf der neu gestalteten Mittelkonsole, die zum Teil wie Smartphone-ähnliche Touch-Oberflächen in Glasoptik integriert sind. Drückt der Fahrer drauf, geben diese eine akustische und haptische Rückmeldung. Der Porsche-typisch zentral angeordnete analoge Drehzahlmesser ist von zwei sieben Zoll großen Full-HD-Displays eingerahmt. Auf denen zeigt der Porsche alle weiteren relevanten Fahrdaten an. Zu den wichtigsten Assistenzsystemen zählen ein Nachtsichtassistent mit Wärmebildkamera, ein Spurhalteassistent inklusive Verkehrszeichenerkennung, ein Stauassistent sowie der Parkassistent einschließlich Surround View.

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Datum

29. August 2017
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