Ramsauer

Aufbau der E-Mobilität braucht Zeit

Ramsauer, Bundesverkehrsministerium, November 2011 Foto: Bundesverkehrsministerium

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat dazu aufgerufen, sich vom langsamen Fortschritt der Elektromobilität nicht entmutigen zu lassen.

Zwar seien Elektroautos von einem Massenmarkt noch weit entfernt und eine Zahl von gut 4.500 Zulassungen in Deutschland ernüchternd, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) auf einer E-Mobilitäts-Konferenz. Solche Entwicklungen brauchten aber ihre Zeit. Man könne die Reifung bestimmter Prozesse nicht x-beliebig per Dekret beschleunigen. Der Minister äußerte sich auf einer E-Mobilitäts-Konferenz der Berliner Zeitung „Tagesspiegel“.

Er sei nicht generell gegen Kaufanreize für E-Autos, sagte Ramsauer, aber sie müssten Sinn machen und finanzierbar bleiben. Die Mittel dafür im Bundeshaushalt seien sehr begrenzt. Wichtiger sei es, bei den Autofahrern eine Faszination für Elektrofahrzeuge zu erzeugen, die über sachliche Erwägungen hinausgingen.

Die Bundesregierung verfolgt laut Ramsauer einen technologieoffenen Ansatz. Sie fördere deshalb sowohl batteriegetriebene Autos als auch die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik und Hybridfahrzeuge. Die Schaufenster-Regionen Baden-Württemberg, Berlin/Brandenburg, Niedersachsen, und Bayern/Sachsen erhalten über drei Jahre eine Förderung von insgesamt 180 Millionen Euro. Sie sollen damit Konzepte erproben, etwa zu Ladestationen oder E-Auto-Parkregelungen.

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