Regelmäßig zum Sehtest

Viele Autofahrer sehen nicht gut genug

Brillenträgerin, Fahrerin, Brille Foto: Spotpress

Wer Straßenschilder aus 100 Metern Entfernung nicht gut lesen kann, gefährdet den Straßenverkehr. Viele sitzen jedoch trotz Sehschwäche hinterm Steuer.

Gute Augen sind Voraussetzung für sicheres Autofahren. Die Sehstärke kann sich jedoch im Laufe der Jahre verändern und damit die Fahrtüchtigkeit einschränken. Dabei betrifft Kurz- oder Weitsichtigkeit nicht nur ältere Menschen, sondern ist auch bei jungen Erwachsenen möglich. Oftmals fällt es Betroffenen gar nicht auf, dass sich ihre Augen verschlechtert haben und eine Brille notwendig ist. Ein Sehtest sollte deswegen alle drei bis vier Jahre bei einem Optiker oder Augenarzt durchgeführt werden. Mit steigendem Alter alle ein bis zwei Jahre, fordert der ADAC. “Schon gesunde Augen kommen bei Dunkelheit an ihr Limit. Im Alter erhöht sich die Blendempfindlichkeit”, erklärt Hannelore Hoffmann-Born von der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM).


Im Fall eines Unfalls kann bei einer Sehschwäche eine Mitschuld zugesprochen werden, auch wenn diese gar nicht bekannt ist. Wird eine Sehschwäche festgestellt, genügt in der Regel eine Brille für die Autofahrt. Diese sollte Entspiegelt sein um auch vor Reflexionen zu schützen und möglichst keine kleinen Gläser haben um ein großes Blickfeld abzudecken. Dasselbe gilt für eine Sonnenbrille. Diese sollte auch im Herbst und Winter im Auto liegen, da tiefer stehende Sonne das Auge blenden kann.

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