Reifen im Vergleich

Es ist nicht immer drin, was draufsteht

UHP Reifenvergleich Foto: Auto-Illustrierte

Was auf Reifenflanken steht, muss nicht immer stimmen. Jeder Hersteller kann zum Beispiel UHP-Reifen benennen, ohne dass die Reifen besonders wären. Das deckte nun ein Test auf.

Das Schweizer Fachmagazin Auto-Illustrierte hat in Zusammenarbeit mit dem TÜV Süd die Verlässlichkeit der Reifenbezeichnung UHP überprüft. UHP steht für Ultra High Performance. Solche Reifen werden nach Profilquerschnitt sowie den Geschwindigkeitsklassen H, V, W, Y und ZR klassifiziert, eignen sich also für Geschwindigkeiten von 210 km/h (H) bis 300 km/h (Y). UHP-Reifen sind für Sportwagen gedacht und sollen neben den hohen Geschwindigkeiten unter anderem kurze Bremswege, stabile Kurvenlage und guten Grip bieten.

Bei den Tests in der Größe 235/35 R19 trat der chinesische UHP-Goodride SA-07 gegen die zwei Goodyear UHP-Reifen Asymmetric 5 und SuperSport an. Große Unterschiede konnten die Tester beim Bremstest auf nasser und trockener Fahrbahn messen. Bis zu zehn Meter mehr brauchte der Goodride um zum Stillstand zu kommen. Auch bei den Disziplinen Trocken- und Nasshandling war der Chinese langsamer unterwegs als die Vergleichsreifen und konnte auch hinsichtlich Seitenstabilität nicht überzeugen. Beim Aquaplaning-Test belegte er den zweiten Platz.

Aquaplaning, Regen, Michelin Haftung abgefahrener Reifen Wo ist die Grenze?

Die Tester raten Käufern von UHP-Reifen, nicht auf die Bezeichnung alleine zu vertrauen. Für Sicherheitsparameter wie die Nasshaftung können die Informationen des Reifenlabels hinzuzugezogen werden. Außerdem empfehlen die Tester, die Ergebnisse von unabhängigen Reifentests in die Kaufentscheidung mit einfließen zu lassen.

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