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Foto: Bernard Bodo - Fotolia

Schärfere Strafen für Smartphone-Nutzung

Künftig drohen Fahrverbote

Die Nutzung von Handys am Steuer soll künftig härter bestraft werden. Neben einer Anhebung der Bußgelder sieht eine neue Verordnung von Alexander Dobrindt sogar Fahrverbote vor.

Spätestens jetzt sollte auch der letzte Firmenwagen mit Freisprecheinrichtungen ausgerüstet sein. Denn Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt plant eine drastische Verschärfung der Strafen für Handynutzung am Steuer. Wie der "Trierische Volksfreund" in seiner Onlineausgabe berichtet, sieht eine neue Verordnung eine deutliche Anhebung der Bußgelder und sogar Fahrverbote vor.

Sofern der Bundesrat der neuen Verordnung zustimmt, dürfte das Bußgeld für Handynutzung von 60 auf 100 Euro steigen. Kommt es dabei zu einer Gefährdung anderer, ist neben einem Bußgeld von 150 Euro sogar ein einmonatiges Fahrverbot vorgesehen. Auch für Radfahrer könnte die Handynutzung teurer werden. Hier sieht die Verordnung eine Bußgeldanhebung von 25 auf 55 Euro vor. Das Nutzungsverbot soll zudem auf Tablets, Navigations- und Abspielgeräte und sogar Videobrillen ausgeweitet werden. Darüber hinaus will Dobrindt laut dem Bericht die Gesichtsverhüllung in Autos untersagen. Für das Tragen einer Burka oder Karnevalsmaske ist eine Strafe von 60 Euro vorgesehen.

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Datum

13. Juni 2017
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