Sixt Digital Self-Service

Auto mieten per App

Smartphone Sixt Automiete Carsharing schlüsselloses öffnen Foto: Götz Mannchen

Sixt digitalisiert den Anmietprozess. Mit dem Digital Self-Service sparen Dienstreisende Zeit bei der Abholung des Mietwagens und fahren mit ihrem Wunschmodell beim Kunden vor.

Sixt gibt den Startschuss zur digitalisierten Automiete: Kunden können ihr Wunschfahrzeug ab sofort per App auswählen, ohne Umweg über den Counter direkt zum Auto gehen und das Fahrzeug per Smartphone öffnen. Der Digital Self-Service wird in den kommenden Wochen an den Flughäfen München, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt und Berlin (Tegel und Schönefeld) verfügbar sein und bis Ende des laufenden Jahres auf alle Top-Standorte in Deutschland ausgeweitet. Internationale Standorte sollen Anfang 2019 folgen.

„Wir schreiben unsere Corporate-Kunden direkt an, wenn Sie einen Mietwagen an einem der Standorte reserviert haben, und weisen Sie auf den Digital Self-Service hin. Sie müssen sich lediglich einmalig registrieren und ihren Führerschein hochladen“, erklärt Senior Vice President Vinzenz Pflanz. Der Mietwagenkunde bucht weiterhin ein Fahrzeug für die jeweilige Klasse zum üblichen Festpreis, ohne Aufpreis für seinen später Wunschwagen. Er bezahlt also genauso viel wie sonst.

„Vielreisende kennen das Prozedere der Mietwagenabholung und möchten keine weitere Zeit verlieren“, so Pflanz. Eine Stunde bevor der Kunde sein Fahrzeug anmietet, bekommt er eine Push-Nachricht auf sein Smartphone gesendet, mit dem Hinweis, dass er jetzt seinen Wunschwagen auswählen kann. „Der Kunde entscheidet dann spontan, welches Auto für seinen Business-Termin angemessen ist und ob er heute lieber mit einem Audi A4 oder VW Passat vorfährt“, erklärt Pflanz einen weiteren Vorzug der App.

Sobald der Kunde ein Auto ausgewählt hat, weist ihm die App den Weg zum Parkplatz des Fahrzeugs. Über die App öffnet der Nutzer dann auch das Auto. „Der Schlüssel liegt im Handschuhfach. Am Ende der Miete gibt der Kunde das Fahrzeug wie üblich an der Rückgabestation am Flughafen ab“, sagt Nico Gabriel, Bereichsvorstand von Sixt-X. Wer einen direkten Ansprechpartner wünscht, kann sich auch zukünftig an die Sixt-Mitarbeiter an den Countern wenden. „Wir gehen davon aus, dass vor allem Vielreisende den neuen Service nutzen werden. Privatkunden wie etwa Touristen haben dagegen mehr Beratungsbedarf“, so Gabriel. Sollten dennoch während dem digitalen Anmietprozess Fragen aufkommen, sei auch über die App eine schnelle und unkomplizierte Verbindung zur Sixt-Kundenbetreuung möglich.

Der Digital Self-Service wird über den Bereich Sixt-X gesteuert. In diesem bündelt Sixt alle New Mobility-Aktivitäten. In den vergangenen Jahren brachte der Autovermieter zahlreiche weitere Angeboten auf den Markt und wandelte sich zum umfassenden Mobilitätsanbieter. „Wir betreiben seit mehr als zwei Jahren erfolgreich unsere Plattform Mobility as a Service, kurz Maas. Mit einem Mobilitätsbudget bieten wir Firmen für ihre Mitarbeiter eine Alternative zum festen Dienstwagen“, sagt Vinzenz Pflanz. Statt eines klassischen Firmenwagens können die Mitarbeiter ihr Budget für einen Mietwagen in der Kurz- und Langzeitmiete, ein Carsharing-Angebot oder unsere Taxi-Alternative Sixt mydriver nutzen. „Unsere Kunden können Mobilität genau dann abrufen, wenn sie sie benötigen. Ein klarer Vorteil für Mitarbeiter mit unterschiedlichen Wohnorten oder für alle, die im urbanen Raum gerne auf ein eigenes festes Fahrzeug verzichten“, sagt Pflanz.

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