Skoda Bilanz 2018

Erfolgreich im Flottenmarkt

Foto: Martin_Sznapka

Skoda ist auch 2018 wieder erfolgreichster Importeuer und schließt das Jahr mit einem satten Plus ab.

Bereits kurz vor Jahresschluss ist für Skoda-Chef Frank Jürgens klar: 2018 wird wieder ein Rekordjahr für die tschechische Marke. „Während der Flottenmarkt bis Ende November um 3,2 Prozent sank, verkaufte Skoda an 2,3 Prozent mehr Autos an Gewerbekunden und liegt nun im Marken-Ranking auf Rang sechs.“ Damit habe Skoda seinen Marktanteil leicht auf 7,7 Prozent erhöht.

Im Privatmarkt wuchs Skoda sogar um 9,3 Prozent und ist nun viertgrößte Marke. Dass es im Flottenmarkt weniger steil bergauf geht, dürfte an den Lieferschwierigkeiten wegen der WLTP-Umstellung liegen. Noch immer halten viele Flottenbetreiber ihre Bestellungen zurück, bis alle Modelle wieder lieferbar sind. Bei Skoda habe sich die Lage mittlerweile beruhigt, versichert Vertriebschef Stefan Quary. Auf einen standardmäßig konfigurierten Octavia müsse man nicht länger als drei bis vier Monate warten.

Insgesamt verkaufte Skoda von Januar bis Ende November 2018 knapp 184.600 Autos in Deutschland (plus 2,4 Prozent) und liegt damit als stärkster Importeuer mit einem Marktanteil von 5,8 Prozent weit vor Renault (121.150 Zulassungen) auf Rang sieben. Frank Jürgens ist sicher, dass Skoda 2018 noch die 200.000er-Marke knackt.

 Der neue Skoda Karoq Scout Foto: Skoda
Den robusten Karoq Scout kann man bereits bestellen.

Dem SUV-Boom zum Trotz bleibt der Octavia mit insgesamt knapp 55.000 Verkäufen das wichtigste Modell der Marke und das nach dem VW Golf am häufigsten verkaufte Modell der Kompaktklasse. „Der Octavia ist ein Auto, mit dem die Familie ebenso glücklich wird wie der Dienstwagenfahrer“, sagt Jürgens. Vom Fabia wurden bis Ende November 42.300 Stück zugelassen. Die beiden SUV Karoq und Kodiaq kommen zusammen auf fast 37.000 Zulassungen.

Skoda Kodiaq RS 2019 Foto: Skoda
240 PS und Allradantrieb: Der neue Kodiaq RS.

Auch für 2019 peilt Jürgens einen Verkaufsrekord an. Helfen soll dabei ab Frühjahr 2019 der Rapid-Nachfolger Scala. Vor allem aber von den SUV verspricht sich Skoda-Chef Jürgens viel. So kommt Anfang 2019 der Karoq Sportline auf den Markt, ebenso der robuste Karoq Scout. Und für die Freunde hochmotorisierter SUV legt Skoda den 240 Diesel-PS starken Kodiaq RS auf. Diesel will Skoda auch weiterhin im Programm behalten. Vielfahrer und Flottenbetreiber kämen am sparsamen Selbstzünder nicht vorbei, sagt Jürgens. Trotzdem setzt auch Skoda auf elektrifizierte Modell. Ende 2019 sollen der Citigo BEV als tschechischer Ableger des VW E-Up sowie der Superb Plug-in Hybrid das Elektrozeitalter bei Skoda einläuten.

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