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So schick können Innenräume sein

Fünf Autos zum Wohlfühlen

Volvo V60 Innenraum Foto: Volvo 5 Bilder

Schöner als das Büro sind manche Auto-Interieurs eingerichtet. Fünf noble Wohlfühl-Cockpits für jeden Geschmack finden sich hier.

Schon in den Anfangszeiten des Automobils war das Innenleben der Passagierkabine edel ausgestattet. Während der Chauffeur oftmals ohne Dach über dem Kopf vorn im Freien saß, konnten sich die Fahrgäste hinten über bestickte Seidenpolster oder Edelholz-Intarsien freuen. Hölzerne Applikationen haben die Zeit überdauert, gepolstert wird heute vornehmlich mit feinstem Leder und der Fahrerarbeitsplatz hat dabei Vorrang. Fünf Beispiele, wie der Innenraum eines Autos jenseits von Plastikwüsten aussehen kann.

Für Bewunderer des Pariser Chic: So viel gestepptes Leder und gebürstetes Metall wie im DS7 Crossback (ab 27.500 Euro, alle Preise netto) gibt es nirgends diesseits der Luxusklasse. Erdiges Leder statt kühlem Carbon, gesteppte Rauten statt minimierter Spaltmaße, warmes Flair der Bourgeoisie – hier fühlt sich wohl, wer das Zuhause verschnörkelt und vielleicht ein bisschen kitschig, aber doch immer elegant dekoriert hat.

Für Landhaus-Fans: Liebhaber skandinavischer Einrichtung holt Autohersteller Volvo mit schlichtem Design, matten Holz-Applikationen und hellem Leder ohnehin schon ab. Mit den hellgrau-karierten "City Weave"-Polstern im Mittelklasse-Kombi V60 (ab 37.500 Euro) dürften sich auch Fans der Landhaus-Einrichtung vom Interieur überzeugen lassen. Damit es nicht zu verspielt wird, haben die Designer Alu-Einlagen und schwarze Details kombiniert. Das Kaminfeuer kann man trotzdem fast schon prasseln hören.

Für Opulenz-Liebhaber: Wer zu Hause zwischen Antiquitäten, schweren Teppichen und üppigen Polstermöbeln wohnt, fühlt sich auf den gesteppten Ledersesseln der Mercedes-Maybach S-Klasse (ab 118.300 Euro) sofort heimisch. In die Holz-Intarsien eingelassen ist eine Analoguhr der Edelmarke IWC, die Musik kommt aus Burmester-Lautsprechern. Das Ambiente im hellbeigen Innenraum ist freundlich und gediegen, die Platzverhältnisse vor allem hinten luxuriös. Man muss die Atmosphäre nicht schön finden, exklusiv und betörend findet sie aber wohl jeder.

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Alles ist machbar

Für Technik-Verehrer: Dunkelgraues Alcantara, jede Menge Carbon und geometrische Formen soweit das Auge reicht: Der kühle Innenraum des Lamborghini Huracan Performante (ab ca. 195.000 Euro) ist auf Autofahrer zugeschnitten, die das Industrie-Loft der Neubauwohnung vorziehen. Anstelle von Touchscreens konzentriert sich das meiste Anzeigegeschehen auf das Display hinter dem Lenkrad, bedient werden in der Mittelkonsole hauptsächlich noch Schalter und Knöpfe. Wie die sieben liebevoll-aufwändig gestalteten Regler für Warnblinkanlage, Fensterheber und Co., für den besseren Schnellzugriff durch Stege getrennt. Das lenkt weniger vom Fahrgeschehen in der auf 640 PS erstarkten und aerodynamisch verbesserten Variante des Flachmanns ab.

Bugatti Chiron Innenraum Foto: Bugatti
Kühl fasst sich das Metall an, handschmeichelnd das Leder.

Für Perfektionisten: Zu Hause ist alles Gold, was glänzt? Bei diesem Auto gilt auch "What you see is what you get". Alles, was im Innern des Bugatti Chiron (knapp 2,6 Millionen Euro) nach Metall, Leder und Carbon aussieht, ist es auch. Kühl fasst sich das Metall an, handschmeichelnd das Leder. Die Alu-Teile sind aus einem Block gefräst, im kompletten Innenraum gibt es fast kein Plastikteil. Nur am Anschnallgurt muss aus Sicherheitsgründen Kunststoff verwendet werden. Fährt der 1.500-PS-Sportler los, verbietet sich jedoch der ständige Blick auf das Interieur, weshalb sich alle Funktionen über das Lenkrad bedienen lassen.

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