Staubilanz 2017

So viel Stillstand wie noch nie

Staubilanz 2017 Foto: Staubilanz 2017

Wer glaubt, im vergangenen Jahr mehr im Stau gestanden zu haben als sonst, könnte recht haben: 2017 war in Sachen Stillstand ein Rekordjahr. Das hat vor allem zwei Gründe.

Gestiegene Kfz-Fahrleistungen und viele Baustellen auf deutschen Autobahnen haben dazu geführt, dass Autofahrer 2017 so viel Zeit wie noch nie im Stau verbringen mussten: 457.000 Stunden Stauzeit summierten sich über das gesamte Jahr, das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr. 723.000 Staus hat der ADAC in seiner Bilanz für die abgelaufenen zwölf Monate gezählt, mit einer Länge von 1,45 Millionen Kilometern – ein Zuwachs von rund fünf Prozent. Im Schnitt bildete sich jeden Tag eine Blechlawine von knapp 4.000 Kilometern.

Die Bundesländer mit den meisten Staus sind Nordrhein-Westfalen (35 Prozent aller Staus), Bayern (18 Prozent) und Baden-Württemberg (elf Prozent). Zusammen bildeten sich in diesen drei Ländern rund zwei Drittel aller deutschen Staus. Am meisten stockte es auf der Autobahn A3, auf jeden Kilometer Straße kamen hier 2017 satte 208 Kilometer Stau.

Staureichster Tag des Jahres war der 24. Mai – der Tag vor Christi Himmelfahrt: 10.000 Kilometer lang reihte sich Fahrzeug an Fahrzeug. Stauträchtigster Tag ist der Donnerstag mit durchschnittlich 5.400 Kilometern Autoschlangen.

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