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Foto: Tesla

Tesla Model X

Tesla stellt sich bei Firmenauto des Jahres

Bereits 2014 räumte Tesla mit seinem Model S den Titel "Firmenauto des Jahres" ab. Nun gehen die Amerikaner mit ihrem zweiten Serienmodell in Warnemünde an den Start. Die Anmeldung für Testfahrer und das Video zum Event finden Sie am Ende des Artikels.

Die Zulassungszahlen von E-Autos im relevanten Flottenmarkt lassen zwar nicht auf eine schnelle Trendwende hoffen, dennoch steigt die Zahl der flottentauglichen Elektro-Modelle rasant. Dazu zählt auch das Tesla Model X. Es schwimmt auf der anhaltenden SUV-Welle mit, fährt bis 250 km/h elektrisch und dürfte bei Bedarf auch einen Anhänger ziehen. Außerdem sorgen die "Falcon Wings" genannten Türen für Aufsehen. Es ist schon ein spezielles Schauspiel, wie sich die doppelt abknickenden Flügeltüren gemächlich in die Höhe schieben.

Die 78.151 Euro teure Basisversion 70D hat die 70-kWh-Batterie an Bord und 400 Kilometer Reichweite. "D" steht für das "Dual-Motor"-Konzept, Allradantrieb durch einen E-Motor an der Vorder- und einen an der Hinterachse. Ausgehend vom Antrieb des Model S dürfte die Leistung hier bei deutlich über 300 PS liegen. Den Standardsprint absolviert das SUV in 6,2 Sekunden, 225 km/h wird es maximal schnell. Mit der größeren, 90-kWh-Batterie kommt das SUV auf 470 km Reichweite.

Zur Wahlen stehen sechs oder sieben Sitze

Beim Model X wurden Wünsche von Model-S-Kunden berücksichtigt: So gibt es nun zwischen Fahrer- und Beifahrersitz eine Mittelkonsole mit Becherhalter und Ablagefach, zudem können die Sitze nicht nur geheizt, sondern auch gekühlt werden. Der Kunde kann aus einer Konfiguration mit sieben oder etwas luftiger gestellten sechs Sitzen wählen. Weil die Sessel in der mittleren Reihe auf einzelnen Podesten angebracht sind, lassen sie sich einzeln verschieben und justieren. Sind die beiden hinteren Sitze umgeklappt, beträgt das Kofferraumvolumen (inklusive des Fachs unter der Motorhaube) beachtliche 2.180 Liter.

Serienmäßig ist das Model X zudem, wie bei Neufahrzeugen dieser Preisklasse üblich, mit Kamera und Radarsensoren ausgestattet, die Spurhalte- oder Notbrems-Assistent verwirklichen. Für 2.600 Euro Aufpreis gibt im Komplettpaket die Autopilot genannten autonomen Fahrfunktionen. Damit fährt das Model X bis 150 km/h automatisch, hält den Abstand zum Vordermann und die Spur, bremst im Stop-and-go-Verkehr bis zum Stillstand und fährt wieder los, ohne, dass der Fahrer etwas tun müsste. Blinkt dieser, scannt das Model X, ob der Spurwechsel gefahrlos möglich ist und wechselt dann von alleine die Spur. Eine Hand muss der Fahrer allerdings immer am Lenkrad lassen, sonst deaktiviert sich das System irgendwann von selbst.

Hier können Sie sich für Firmenauto des Jahres 2017 anmelden.

Ein Video von Firmenauto des Jahres finden Sie hier.

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Datum

15. Dezember 2016
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