Umfrage zu Auto-Abos Potenzial durch Geschäftskunden

Mercedes Citan Tourer 2022 Foto: Mercedes

Umfrage des VMF zu Auto-Abos. Bis 2025 sehen die Leasing- und Flottenmanagementgesellschaften Potenzial für bis zu 700.000 Verträge.

Wer früher Kollegen kurzfristig mit einem Firmenwagen mobil machen wollte, musste entweder ein Auto aus dem Pool nehmen oder einen Mietwagen buchen. Heute sollen Auto-Abos für flexible Mobilität sorgen. In der Theorie klappt das ganz gut, zumindest wenn sich die Verträge tatsächlich kurzfristig oder zumindest in einem überschaubaren Zeitrahmen wieder kündigen lassen. Und wenn die Autos schnell verfügbar sind.

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Doch in der Praxis sind die Abs oft nicht so flexibel wie versprochen, laufen schon mal sechs oder mindestens zwölf Monate. Trotzdem sieht die Branche viel Potenzial bei Geschäftskunden, wie jetzt eine im Auftrag des Verbands markenunabhängiger Mobilitäts- und Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) durchgeführte Umfrage von Dataforce ergab.

37 Prozent der befragten 362 Privatpersonen und fast die Hälfte der 226 Flottenmanager meinten, allein die Möglichkeit, neue Technologien und Antriebe ausprobieren zu können, mache ein Abo interessant. 23 Prozent der Privatleute wollten sich auf keine Fahrzeugkategorie festlegen und standen deswegen dem flexiblen Abo positiv gegenüber. Fuhrparkleitern schätzen auch die Möglichkeit, lange Lieferzeit neuer Firmenwagen mit einem Auto-Abo überbrücken zu können.

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Das Auto-Abo, so der VMF, positioniere sich zwischen Leasing und Mietwagen, mit längeren Laufzeite als beim Mietwagen (Minimum ein bis sechs Monate), aber flexibleren Kündigungsoptionen als beim Leasing. Zwar sei das flexiblere Abo teurer als ein klassischer Leasingvertrag, sei aber deutlich günstiger als ein kurzzeitiger Mietwagen. Außerdem handelt es sich technisch und rechtlich um einen Mietvertrag und das vereinfache den Onlinevertrieb.

Aktuell sei der deutsche Markt mit circa 50.000 Abos im Jahr 2020 noch relativ klein. Mit einer erwarteten Wachstumsrate von 50-70 Prozent pro Jahr werde der Markt bis 2025 aber auf 400.000 bis 700.000 Abos wachsen, schätzt der VMF. Zwei Drittel vonder Verträge würden wohl von privaten Kunden abgeschlossen. Die Felxibilität sei ihnen monatlich durchschnittlich 11,7 Prozent an mehrkosten wert, bei großen und teuren Autos auch mehr. „Das verdeutlicht die Herausforderung für Auto-Abo-Anbieter. Sie müssen Flexibilität kostengünstiger produzieren, um das Geschäftsmodell der Zahlungsbereitschaft der potenziellen Kunden anzupassen“, so Frank Hägele, der Vorsitzende des VMF.

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