Umweltverbände fordern Blaue Plakette

Nach Feinstaub sind Stickoxide fällig

CO2 Foto: fotolia / Arneke, Montage Mannchen

Die rot/gelb/grüne Feinstaubplakette ist mittlerweile an den Windschutzscheiben etabliert. Nun fordern Umweltverbände eine blaue Plakette. Diese richtet sich statt des Staubs an Stickoxide.

Hauptquelle für diese sogenannten NOx seien Dieselfahrzeuge ohne geeignete Abgasreinigung. "Wir brauchen die Blaue Plakette für besonders schadstoffarme Fahrzeuge, um den für die Luftreinhaltung zuständigen Ländern und Kommunen ein wirksames Instrument zur Minderung der NO2-Belastung in die Hand zu geben", sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH). "Kurzfristig dürfen in besonders hochbelasteten Kommunen nur noch saubere Fahrzeuge einfahren, um die Gesundheit der Bürger zu schützen und teure Sanktionen der EU zu vermeiden."

Laut DUH sollen die blaue Plakette alle Fahrzeuge erhalten, die die Abgasgrenzwerte für NO2 der Eurostufe 6 einhalten. Dies seien mehr als 60 Prozent der Pkw im aktuellen Bestand. "Die blaue Plakette kann auch ein wirksames Instrument zur Förderung der Elektromobilität werden, denn Elektroautos würden die blaue Plakette bekommen", sagt Dietmar Oeliger, Verkehrsexperte des Naturschutzbunds Deutschland (NABU). "Letztlich ist sie der Einstieg in das Ziel, den Verkehr in den Innenstädten komplett emissionsfrei zu machen."

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