Unfallstatistik im ersten Halbjahr

Fast zehn Prozent mehr Tote

Foto: Martin Lehmann/Fotolia

In den ersten sechs Monaten des Jahres sind mehr Menschen auf deutschen Straßen gestorben als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Unfälle ging allerdings leicht zurück – ein wetterbedingtes Phänomen.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 sind im Straßenverkehr 1.576 Menschen ums Leben gekommen, 137 oder 9,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vergleichszeitraum des Vorjahres. Noch höher war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Zunahme bei der Zahl der Verletzten mit 10,6 Prozent auf etwa 185.600 Menschen.

Es gibt aber auch eine positive Entwicklung: Die Polizei zählte von Januar bis einschließlich Juni weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2013: Mit rund 1,15 Millionen verringerte sich diese Zahl leicht um 1,2 Prozent. Dabei kam es bei einer Millionen Unfälle ausschließlich zu Sachschaden (- 2,8 %), bei 144.600 Crashs (+ 11,4 %) kamen auch Personen zu Schaden.

Bedingt durch das schöne Wetter im März und April hatte die Zweiradsaison früh begonnen, aber auch zu vielen Unfällen mit Todesfolge geführt. Von Januar bis Mai kamen wesentlich mehr Menschen auf motorisierten Zweiträdern (+ 39,7 %) und Fahrrädern (+37,1 %) ums Leben.

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