Vertrieb VW Financial Services

Mobilitätsmanagement im Fokus

Foto: Volkswagen

VW Financial Services stellt seinen Vertrieb für Flottenkunden neu auf. Neben kleineren Vertriebsgebieten soll das Key Account Management künftig ganzheitlich zum Thema Mobilität beraten.

Das Thema Mitarbeitermobilität ist heute mit einem Dienstwagen lange nicht bearbeitet. Hier sieht die Finanztochter des VW-Konzerns noch Beratungspotenzial in den Unternehmen, weswegen VW Financial Services (VWFS) ab April den Großkundenvertrieb neu aufstellt. Ganz klassisch stehen Autos weiterhin im Mittelpunkt, allerdings will VWFS mehr den ganzen Fuhrpark in den Fokus nehmen. Explizit gehören dazu auch mehr Fahrzeuge von Herstellern außerhalb des Konzerns. Der Anteil von Fremdmarken im Vertrieb soll deutlich steigen, mittelfristig strebt VWFS 15 bis 20 Prozent an. „Unsere Kunden wollen möglichst flexibel sein und einen Anbieter haben, der alle Aspekte ihrer Fahrzeugflotte berücksichtigt. Wir wandeln uns dadurch zu einem Komplettanbieter für Mobilität“, sagt Knut Krösche, Geschäftsführer der VW Leasing.

Dazu gehöre auch ein ganzheitlicher Blick auf die Mobilität. Angefangen bei den klassischen Themen Leasing, Finanzierung und Versicherung gehe die Beratung künftig auch gezielt auf Langzeitmiete, Tankkarten und intermodale Mobilität ein. Auch Elektrofahrzeuge und die dazugehörige Infrastruktur sind Teil der neuen Vertriebsstrategie. „Wir gehen viel stärker in die Fuhrparkberatung als zuvor und haben deshalb alle Key Account Manager entsprechend fortgebildet“, sagt Krösche.

Volkswagen digitalisiert den Vertrieb Volkswagen-Konzern VW digitalisiert den Vertrieb

Das neu aufgestellte Key Account Management betreut künftig Fuhrparks ab 100 Fahrzeugen. Auch bei VW Leasing bekommen diese Kunden einen persönlichen Ansprechpartner. Die sogenannten Implementierungsmanager sollen alle Abwicklungsprozesse zwischen Kunde, VWFS, Händlerpartnern und weiteren Dienstleistern organisieren und dokumentieren.

Für kleinere Flotten sind die Großkundenleistungszentren der Händlerpartner verantwortlich. Zusätzlich stehen kleineren Händlern ohne Großkundenzentrum für die entsprechenden Vertriebsthemen zusätzliche Großkundenberater aus Braunschweig unterstützend zur Seite.

Zudem ändern sich die Vertriebsregionen: Anstelle von zwei gibt es nun drei Regionen in Deutschland. Damit reduziert sich die Größe der einzelnen Gebiete, womit VWFS eine bessere Betreuung seiner Kunden gewährleisten will. „Besonders die verbesserte persönliche Betreuung und der Blick auf den gesamten Fuhrpark waren explizite Kundenwünsche, die wir nun sehr gut umgesetzt haben“, zeigt sich Krösche vom neuen Konzept überzeugt.

Auch die Kundengruppen Sonderabnehmer und Behörden wurden beim neuen Vertriebskonzept berücksichtigt. So sind künftig die Bereiche klarer voneinander getrennt: Zum einen die Behörden und Direktkunden, die überwiegend aus Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden bestehen. Zum anderen die Sonderzielgruppen und Autovermieter. In diesen Bereich zählt VWFS zum Beispiel auch Taxen, karitative Einrichtungen, Fahrschulen, Vereine und KEP-Dienstleister.

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