Volvo XC40 T5 Twin Engine

So fährt der Plug-in Hybride

VolvoXC40 Plug-in Hybrid, T5 Foto: BERNHARD_LIMBERGER 9 Bilder

Die elektrifizierte Version des Kompakt-SUV ist das jüngste Modell der Schweden. firmenauto nennt die wichtigsten Details

Anstöpseln, laden, elektrisch fahren – das klappt jetzt auch mit dem Volvo XC40 zu Preisen ab 41.176 Euro (alle Preise netto). Der kompakte SUV ergänzt als zehntes Modell das umfangreiche Plug-in-Programm der Schweden. Nun sollte man meinen, ein relativ schwerer SUV braucht trotz E-Unterstützung einen großen Verbrenner. Immerhin wiegt der elektrisch unterstützte XC40 über 1,8 Tonnen. Doch Volvo beschränkt sich auf einen Dreizylindermotor mit nur 1,5 Litern Hubraum und verzichtet auf den Allradantrieb

Zusammen mit dem 82-PS-Elektromotor ergibt der 180 PS starke Benziner jedoch in jeder Fahrsituation eine zugkräftige Kombination. Wie üblich wählt der Fahrer aus diversen Fahrprogrammen. Standardmäßig startet der Wagen im Hybridmodus. Damit wechselt der Antrieb unaufgeregt je nach Topographie, Fahrsituation und Batteriekapazität zwischen Verbrenner und E-Motor. Geht’s bergab, wird die Batterie wie üblich nachgeladen. Besonders gut klappt das, wenn der Fahrer das Navi aktiviert. Dann weiß der Wagen auf der Autobahn, dass später beispielsweise ein Stück Stadtverkehr folgt und spart sich den Strom auf. Das unter der Haube nur ein Dreizylinder arbeitet, stört nicht. Der Drilling arbeitet leise und das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe schaltet früh hoch. Erst wenn’s steiler bergauf geht oder beim Kickdown zum Überholen wirkt der Benziner etwas angestrengt.

Der 10,7 kWh große Akku soll nach WLTP für 56 Elektro-Kilometer reichen. Das qualifiziert ihn sowohl für den auf 3.500 Euro erhöhten Umweltbonus als auch für die halbierte Dienstwagensteuer. Für Volvo ist das enorm wichtig. Da sich die Marke mittelfristig vom Diesel verabschiedet, soll der Plug-in-Antrieb das Geschäft mit den Geschäftswagen vorantreiben. Diese Kunden will Volvo mit etlichen Förderprogrammen zum Umstieg bewegen. So erstatten ihnen die Schweden ein Jahr lang die Stromkosten.

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Außerdem kann man zusätzlich zum Auto eine 22 kW starke Wallbox samt Einbau leasen und nach drei Jahren behalten. Obwohl die aktuellen Steckdosenautos von Volvo nur einen Bruchteil der Ladeleistung verwerten können und deshalb mindestens drei Stunden an der Dose hängen, kann diese Wallbox eine Investition in die Zukunft sein – für ein künftiges, schneller ladendes Elektroauto etwa.

Der XC40 T5 Twin Engine startet mit der Ausstattung Momentum Pro und kostet nach Abzug des Umweltbonus nur knapp 1.500 Euro mehr als der XC40 D3 AWD mit 150 PS starkem Diesel, Allradantrieb und der komfortableren Achtgang-Wandlerautomatik. Dem Fuhrparkchef fällt die Entscheidung leicht: Passt das Fahrprofil und kann der Mitarbeiter sowohl in der Firma als auch zuhause laden, bringt’s der Plug-in Hybride. Wer jedoch täglich hunderte Kilometer auf der Autobahn runterspult, ist mit dem Diesel besser bedient.

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