Was Porsche und Co. verdienen

Autohersteller stabilisieren sich trotz Krise

Foto: Porsche

Porsche ist nach wie vor obenauf. Dies hat eine Studie der Universität Duisburg-Essen gezeigt. Die Forscher haben die Geschäftsergebnisse der wichtigsten Autokonzerne im ersten Halbjahr 2013 ausgewertet.

Es hat sich herausgestellt, dass die Autobauer mit wenigen Ausnahmen ihre Verluste im europäischen Autogeschäft eindämmen konnten. Gleichzeitig haben die japanischen Autobauer und Porsche ihre Gewinne pro Fahrzeug weiter steigern können. Unter den Massenherstellern hat Toyota mit knapp 1.800 Euro pro verkauftes Fahrzeug den höchsten EBIT-Gewinn. Mit einem Umsatz von rund 20.000 Euro pro verkauften Neuwagen liegt die EBIT-Marge bei 9% - eine erhebliche Steigerung zum Vorjahr. Die beste EBIT-Marge erzielte der Hyundai-Kia Konzern mit 9,3%. Sie liegt leicht unter dem Wert des Vorjahres und ist gleichzeitig die beste Gewinn-Marge unter den betrachteten Massenherstellern.
Spitzenreiter unter den Premiumherstellern ist nach wie vor Porsche.

Mit einem EBIT-Gewinn von fast 17.000 Euro pro Neuwagen verbuchen die Stuttgarter eine weitre Steigerung zum Vorjahr. Erstmals konnte auch Audi seine Konkurrenten BMW (3.495 Euro) und Mercedes-Smart (2.012 Euro) mit einem EBIT-Gewinn von 3.821 Euro pro Fahrzeug übertrumpfen. In Summe konnten sich die Autobauer trotz des weiteren Marktrückgangs in Europa auch in diesem Halbjahr gut behaupten. Einbußen hatten vor allem die Marken VW und Skoda sowie die Premiumhersteller BMW und Mercedes zu verzeichnen.

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