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Winterkleidung

Am Steuer nicht zu dick einpacken

Foto: Thomas Küppers

Die wenigsten Autofahrer machen sich Gedanken, welche Kleidung sie hinter dem Steuer tragen. Vor allem im Winter kann können aber Jacken, Handschuhe und Co. zum Unfallrisiko beitragen.

Wer sich im Winter ohne dicke Jacke ins Auto setzt, bibbert die ersten Minuten, bis die Heizung wärmt – eine Unannehmlichkeit, die nur wenige Autofahrer in Kauf nehmen wollen. Damit gehen sie aber ein Sicherheitsrisiko ein: Dick gefütterte Jacken oder Mäntel schränken die Beweglichkeit und damit die Reaktionsfähigkeit am Lenkrad ein – zum Beispiel, wenn der Schulterblick nicht mehr richtig ausgeführt werden kann.

Trägt die Kleidung zu dick auf, kann es auch zur sogenannten Gurtlose kommen. Dabei liegt der Sicherheitsgurt nicht mehr eng am Körper, weil sich darunter ein Hohlraum gebildet hat. Bei einem Unfall schützt die Rückhaltesicherung dann nicht optimal. Das gilt auch für Kinder, die mit Jacke in ihrem Sitz angeschnallt sind.

Ausziehen während der Fahrt als Zusatzrisiko

Hat sich das Auto aufgewärmt, tritt das nächste Problem auf: Dann ist es mit Jacke am Steuer zu heiß. Manch ein Autofahrer versucht dann, sich der wärmenden Kleidung während der Fahrt zu entledigen, ebenfalls nicht ungefährlich. Darüber hinaus sollte man auch bei der weiteren Bekleidung darauf achten, ob sie zum Autofahren geeignet ist. Mit gefütterten Handschuhen kann man beispielsweise das Lenkrad nicht gut festhalten. Klobige Winterstiefel erschweren den feinfühligen Umgang mit Brems- und Gaspedal.

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