Zusammenschluss Autovermieter

Starcar und Europa Service unter einem Dach

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Die Europa Service Holding AG übernimmt die Mehrheit an der Star Car GmbH. Deren Geschäftsführer erhalten im Gegenzug Aktienpakete der Europa Service und behalten ihre Stellung bei Starcar.

Mit ihrem Zusammenschluss wollen die Europa Service und Starcar Autovermietungen eine weitere Marktkonzentration verhindern. Der Markt wird von den großen Vermietungen Sixt, Europcar, Enterprise, Hertz und Avis dominiert. Immer mehr mittelständische Unternehmen geben den Markt auf oder werden von den großen fünf übernommen. Mit ihrem Zusammenschluss wollen die beiden Unternehmen ihre Marktposition stärken. Tobias Höpfner, geschäftsführender Gesellschafter bei Starcar: "Mit der Vereinigung bündeln wir die Kernkompetenzen von Europa Service als Einkaufsorganisation und Mobilitätsanbiert im B2B-Geschäft und unsere Kernkompetenzen als Autovermieter im Privat- und Firmenkundengeschäft mit starker Endkundenmarke."

Durch den Zusammenschluss kommen beide Unternehmen auf insgesamt gut 1.300 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von knapp 200 Millionen Euro. Jährlich kaufen beide Unternehmen zusammen 15.000 Fahrzeuge für den deutschen Markt ein. Allein Europa Service habe 2018 bisher 9.000 Autos und LKW für über 300 mittelständische Autovermieter in Deutschland gekauft. Europaweit waren es 23.000 Fahrzeuge für 1.400 Vermietstationen. Starcar als etablierte Autovermietermarke hat hingegen schon ein Stationsnetz mit deutschlandsweit 32 Filialen.

Weiterer Nutzen des Zusammenschlusses soll eine schnellere digitale Transformation sein. Vor kurzem sie zu diesem Zweck die Europa Service als strategischer Investor bei dem Start-up Uze Mobility eingestiegen. Das Spin-off der RWTH Aachen nutzt unter anderem die in Städten anfallenden Fahrzeugdaten, um neue datenbasierte Geschäftsmodelle in den Bereichen Geomarketing, Versicherungen, Handel oder Wartung öffentlicher Infrastruktur zu entwickeln, Jens E- Hilgerloh von Europa Service mitteilt.

Wie sich die Akquisition für beide Unternehmen konkret ausgestaltet, werde in den kommenden Wochen sorgfältig ausgearbeitet und soll mit hanseatischer Ruhe umgesetzt werden. Wichtig sei dabei beiden Unternehmen, ihre Mitarbeiter auf dem Transformationsprozess mitzunehmen.

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