Opel Movano Zoom

Neues für Renault Master und Opel Movano: Hersteller spendieren Twin-Turbos und ESP

Die Hersteller Opel und Renault bringen die neuen Auflagen der baugleichen Movano und Master. Twin-Turbo-Antriebe und ESP in Serie gehören zu den wichtigsten Änderungen.

Den Grundmotor, der 2,3 Liter große Diesel Direkteinspritzer, behalten die beiden Hersteller bei. Neu sind zwei Varianten mit 100 kW/136 PS und 340 Newtonmeter maximalem Drehmoment sowie 120 kW/163 PS und 360 Newtonmeter maximalem Drehmoment. Der Leistungszuwachs beruht auf den Turbinen eines Twin-Turboladers, die sich im jeweiligen Drehzahlbereich die Arbeit aufteilen.

Serienmäßiges Start & Stopp-System

Inklusive serienmäßigem Start & Stopp-System soll sich der Verbrauch entsprechend verringern: Bis zu 1,5 Liter weniger Verbrauch auf 100 Kilometer erreicht laut Steffen Raschig, Direktor Opel Nutzfahrzeuge, die 163-PS-Variante mit Twin-Turbo. Mit etwa 0,6 Liter weniger Verbrauch ist die 136 PS-Leistungsstufe angegeben.

Gesteigerte Fahrleistungen

Die verbleibenden Motorvarianten sind überarbeitet: Den Einstieg markiert der 2,3-Liter-Common-Rail-Diesel mit einfacher Turboaufladung und zehn PS mehr als bisher, also einer Leistung von 110 PS. Darüber liegt der 92 kW/125 PS starke 2.3 CDTI. Die Kraftübertragung übernimmt in allen Leistungsstufen ein manuell geschaltetes Sechsganggetriebe. Für Einstiegsmotor und 125 PS-Aggregat versprechen die Hersteller dieselben Verbrauchswerte wie bisher, bei gesteigerten Fahrleistungen: Für die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h im sechsten Gang sollen mit dem 110 PS-Transporter fünf Sekunden weniger vergehen. Der 125-PS-Motor soll 3,5 Sekunden gut machen.

Serienmäßiges ESP

Bei allen Transportern von Opel und Renault wird ESP künftig serienmäßig an Bord sein, inklusive der inzwischen üblichen Zusatzfunktionen wie Berganfahr-Assistent, Anhänger-Stabilitätsprogramm oder Traktion-Control. Darüber hinaus haben die beiden Hersteller ihr Programm um neue Karosserievarianten erweitert. Die extra-lange Kastenwagen-Version L4 gab es bisher ausschließlich mit Doppelbereifung an der Hinterachse. Künftig ist sie auch in verschiedenen Höhen und mit Einzelbereifung zu bestellen. Bezahlt macht sich dies für Kunden, die mehr auf Volumen statt auf Nutzlast Wert legen.

Weitwinkelspiegel auf der Sonnenblende

Pfiffige Neuerung im Innenraum ist der Weitwinkelspiegel in der Beifahrersonnenblende, wie er auch inzwischen im neuen Opel Vivaro und Renault Trafic zum Einsatz kommt. Entsprechend eingestellt gibt der Spiegel Einblick ins Geschehen auf der rechten Fahrzeugseite, indem er den toten Winkel ausleuchtet. Das Infotainment ergänzen künftig CD 16 BT USB mit serienmäßiger Bluetooth- und Zweifach-USB-Verbindung sowie das CD 16 BT USB DAB mit zusätzlichem digitalem Radioempfang DAB (Digital Audio Broadcast).

Foto

Opel

Datum

17. Juni 2014
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