China-Automarken: BYD führt vor Chery und Geely

Welche Marken außer BYD noch relevant sind
BYD dominiert Chinas Automarkt deutlich

Die aktuellen Inovev-Marktdaten zeigen BYD als klaren Produktionsspitzenreiter. Dahinter folgen Chery und Geely mit großem Volumen. Dabei sind viele Marken in Deutschland noch kaum präsent – doch das dürfte sich bald ändern.

Seitenansicht des BYD Atto 3 Evo während der Fahrt entlang einer Straße
Foto: BYD

Chinas Marktführer BYD dürfte mittlerweile auch vielen deutschen Autofahrern geläufig sein. Seine stärksten Wettbewerber hingegen sind hierzulande noch relativ selten zu sehen, wie eine Grafik auf Basis von Daten der Unternehmensberatung Inovev zeigt. Mit großem Abstand an der Spitze der Produktionsrangliste steht demnach mit gut vier Millionen Fahrzeugen die Marke BYD aus dem gleichnamigen Konzern. Dahinter liegen Chery und Geely mit rund zwei Millionen gebauten Autos nahezu gleichauf.

Chinesische Automarken 2026
Inovev

BYD führt die Produktionsrangliste chinesischer Automarken klar an. Dahinter wachsen Hersteller wie Chery, Geely, Haval, MG und Leapmotor – mit zunehmender Relevanz für den deutschen Markt.

Bekannte Marken, unbekannte Volumenhersteller

Auch dort handelt es sich um die Kernmarken des jeweiligen Konzerns. Die Geely-Gruppe ist hierzulande vor allem durch ihre Töchter Volvo und Smart bekannt, die Volumenmarke Geely steht hingegen noch am Anfang ihrer Einführung.

Weitere Hersteller drängen nach Deutschland

Chery vertreibt hierzulande Autos der Marken Jaecoo und Omoda, ist mit der auf sehr preisgünstige Autos fokussierten Kernmarke aber noch nicht vertreten. Zu den zehn stärksten China-Marken, die bereits in Deutschland zu haben sind, zählen noch die Great-Wall-Tochter Haval auf Rang sechs, die SAIC-Tochter MG auf Platz sieben und Leapmotor auf dem zehnten Rang. Bereits angekündigt ist zudem der Markteintritt der Chery-Tochter, Changan kommt zumindest mit dem Ableger Deepal nach Europa.