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Autobranche erwartet Umsatzplus

Foto: Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Die deutsche Autobranche steuert auf neue Rekorde zu. Rund 90 Prozent der Unternehmen erwarten im nächsten Jahr ein Umsatzplus, ein Drittel sogar eine Zuwachsrate von mehr als 15 Prozent, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht.Mit neuem Wachstum rechnen die Unternehmen vor allem auf dem derzeit noch schwachen europäischen Markt. Hinzu kommt das sich erholende Geschäft in Nordamerika und der anhaltende Boom in China. Dem dortigen Markt trauen mehr als die Hälfte der 202 befragten Unternehmen langfristig ein Volumen von 30 Millionen Personenwagen jährlich zu, zehnmal so viel wie in Deutschland.Auch die übrigen BRIC-Staaten gelten als weitere Wachstumstreiber. Dabei stehen neben dem Vorzeigemarkt China noch Indien und Brasilien hoch im Kurs. Die Potenziale in Russland schätzen die Befragten dagegen zurückhaltender ein.Obwohl das Wachstum hauptsächlich im Ausland stattfindet, planen die deutschen Hersteller weiter Investitionen in der Heimat. Vor allem als Forschungs- und Entwicklungsstandort bleibt Deutschland unerlässlich, um neue Antriebe zu entwickeln und den künftig strengeren Abgasauflagen genügen zu können. Hierbei sind die Automobilhersteller nach Einschätzung von Felix Kuhnert, Leiter des Bereichs Automotive bei PwC, auf verlässliche Zulieferer angewiesen. "Sorgen vor einem Exodus der Hersteller und Zulieferer vom Standort Deutschland sind unbegründet", sagte der Experte.Die deutsche Autobranche hat sich im auslaufenden Jahr schneller erholt als erwartet. Der Druck der Krise hat der Studie zufolge unter anderem dazu geführt, dass die Fertigung effizienter gestaltet wurde, Arbeitskräfte flexibler zum Einsatz kommen und der Einkauf internationaler geworden ist. Investitionen bleiben trotz Krise hingegen weitgehend unangetastet. Für 2010 haben zahlreiche Hersteller ihre Prognosen schon mehrfach nach oben geschraubt. Der VW-Konzern  stellt einen Absatzrekord von mehr als sieben Millionen Fahrzeugen in Aussicht. Bei Daimler und BMW darf mit Milliardengewinnen gerechnet werden

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