Leistungen von Tankkarten

16 Tankkarten auf einen Blick

Tankkarten Foto: ETM FA

Tankkarten lassen unkompliziert frischen Sprit ins Auto fließen, übersichtliche Abrechnung inklusive. Wir zeigen, welche Karte was bietet.

Auf dem deutschen Tankstellenmarkt herrscht zwar intensiver Wettbewerb, doch die Zahl der Kooperationen im Bereich der Tankkarten wächst ständig. Denn an je mehr Stationen eine Karte akzeptiert wird, desto attraktiver ist sie. So kooperieren etwa Aral und Total, aber auch Total und der ungarische Mineralölkonzern MOL. Mehr zum Thema Tankkarten lesen Sie hier

Zudem müssen sich die Mineralölgesellschaften auf Digitalisierung und geänderte Mobilitätskonzepte einstellen. Kunden wollen mehr mobil verfügbare Funktionen, die helfen, Tanken, Einkauf und das Bezahlen an der Tankstelle zu optimieren. Deshalb gehen viele Gesellschaften dazu über, die Funktionen der Plastikkarte in einer App zu integrieren.

Andere Mineralölgesellschaften wie Shell oder Total bieten die Zahlung per Smartphone bereits an. So können Besitzer der Shell Card jetzt auch E-Autos laden und demnächst wird der Bezug von Wasserstoff hinzukommen. Auch andere Unternehmen bieten Hybridkarten an, mit denen sowohl konventionelle Kraftstofftankungen als auch Stromladungen möglich sind.

Auch DKV investiert in die E-Mobilität und plant, neben dem größten Tankstellennetz auch das größte Ladenetz für Elektro- und Hybridfahrzeuge anzubieten. Dazu schloss das Unternehmen mit Innogy das Joint Venture Charge4europe, das bis Ende 2020 ein Roamingnetz aus über 100.000 Ladepunkten europaweit aufbauen will. Tankkartenanbieter UTA hat dagegen zunächst einmal eine eigene Karte zur Abwicklung des Strombezugs für E-Fahrzeuge auf den Markt gebracht, die ebenfalls von vielen verschiedenen Ladesäulen akzeptiert wird. Neben alternativen Kraftstoffen und Antriebsarten interessieren die Kartenkunden generell Fragen des Umweltschutzes.

»Geschäftspartner verlangen immer häufiger einen Nachweis darüber, wie ein Unternehmen mit CO2-Emissionen umgeht«, erklärt Sven Mehringer, Managing Director bei DKV. Das Kartenunternehmen bietet seinen Kunden daher an, ihre CO2-Emissionen zu 100 Prozent zu kompensieren. »Die positive Ökobilanz verschafft uns einen Wett­bewerbsvorteil und ist gut fürs Image eines Unternehmens.« Um dieses Engagement nach außen kenntlich zu machen, bieten DKV und Myclimate eine Zertifizierung an. Diese attestiert die vollständige Kompensation der CO2-Emissionen. Auch Aral/BP, Avia und Shell bieten die Möglichkeit, bei der Verbrennung der getankten Kraftstoffe entstehende CO2-Emissionen gegen Aufpreis kompensieren zu lassen.

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