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Li-Tec: Daimler-Batterien-Werk gibt auf

Daimler gibt die Fertigung von Batteriezellen seiner Tochter Li-Tec im sächsischen Kamenz auf. Die Herstellung von Lithium-Ionen-Zellen sei nicht wirtschaftlich.

Technologisch seien die Lithium-Ionen-Zellen von Li-Tec gut, die Produktion wegen zu geringer Stückzahlen aber viel zu teuer, begründet laut dem Manager Magazin Daimlers Elektromobilitäts-Chef Harald Kröger das Aus der Batterien-Fertigung. Ab Dezember 2015 sollen die Räder in Kamenz still stehen.

Neue Perspektiven für das Batterien-Geschäft

Nachdem Daimler im April dieses Jahres die bis dahin von Evonic gehaltenen Anteile an der Li-Tec Battery GmbH von 50,1 Prozent übernommen hatte und damit Alleineigentümer wurde, sollte die industrielle Serienproduktion von Lithium-Ionen-Zellen weiter aufgebaut werden. Auf der Suche nach neuen Perspektiven für das Batterien-Geschäft scheint Li-Tec allerdings bisher nicht allzu erfolgreich gewesen zu sein. 

Hochkomplexe Antriebsbatterien

Man verfüge entlang der Wertschöpfungs-­Kette für Antriebsbatterien mit Lithium-Ionen-Technologie über die zwei wichtigsten Bausteine, die Herstellung von Batteriezellen und die daran anschließende Entwicklung und Produktion von hochkomplexen Antriebsbatterien als Verbund von Zellen und Batterieelektronik, erklärte Kröger noch vor Kurzem. Die Nachfrage nach den teuren Batterien hielt sich aber in Grenzen. Selbst Kooperationspartner Renault kauft die Basistechnologie seiner Akkus in Asien.

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Li-Tec

Datum

20. November 2014
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