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Licht-Test 2014: Ein Drittel mit Mängeln unterwegs

Hamburg und NRW ist kein Licht aufgegangen: In diesen Bundesländern fahren die meisten nicht ausreichend beleuchteten Fahrzeuge. Anderswo geht man mit leuchtendem Beispiel voraus.

Rund zehn Millionen Autofahrer haben im Oktober ihre Fahrzeugbeleuchtung in der Werkstatt kostenlos überprüfen lassen, das Fazit der Kontrolleure: Ein Drittel aller getesteten Autos ist mit unzureichendem Licht unterwegs. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ergebnisse leicht besser, haben die Organisatoren des Licht-Tests, der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht, bekannt gegeben.

Typische Fehler sind zu hoch eingestellte Scheinwerfer, die den Gegenverkehr blenden – bei jedem zehnten Fahrzeug war mindestens einer zu hoch eingestellt. Aber auch zu tief positioniertes Licht (8%) kann gefährlich werden, weil es die Straße unzureichend ausleuchtet. Ebenfalls relativ häufig (8,6%) sind nicht ordnungsgemäß funktionierende Rückleuchten. Erschreckend: Einige Fahrzeuge fuhren sogar mit zwei ausgefallenen Hauptscheinwerfern bei den Testern vor (0,30%).

Brandenburg vorbildlich

Im Vergleich der Bundesländer schneidet Brandenburg am besten ab: Hier waren von allen statistisch erfassten Fahrzeugen 22,6 Prozent mangelhaft, es folgt Sachsen-Anhalt mit einer Mängelquoten von 23,4 Prozent. Am unteren Ende der Skala liegen Hamburg und Nordrhein-Westfalen, hier war fast bei jedem zweiten Auto (rund 40%) die Beleuchtung mangelhaft.

Knapp 142.000 Licht-Prüfungen flossen in die Statistik ein. Den Licht-Test gibt es seit 58 Jahren. Eine deutliche  Besserung der Mängelquote ist laut ZDK in den Jahren nicht zu verzeichnen.

Autor

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Renault

Datum

24. November 2014
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