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Scheinwerfer im Test: Aufpreis zahlt sich aus

Bei Autoscheinwerfern gilt: Die teuerste Technik ist meist auch die beste. Das heißt allerdings nicht, dass einfache Halogen-Lampen automatisch Funzeln sind.

Xenon, LED und künftig sogar Laser: Autoscheinwerfer haben in den vergangenen Jahren mehrere Technologie-Sprünge hingelegt. Die teure Beleuchtung kann dabei durchaus überzeugen, wie nun ein Test der Zeitschrift "Auto Motor und Sport" zeigt. Allerdings gibt es auch sehr gute konventionelle Lampen.

Als Sieger aus dem Vergleichstest von 15 Lichtsystemen gehen die LED-Matrix-Scheinwerfer des Audi A8 hervor. Die bisher einzig von den Ingolstädtern angebotene Technik nutzt einzeln ansteuerbare LEDs, die den Lichtkegel automatisch an die aktuellen Gegebenheiten anpasst. In allen drei Testkategorien Ausleuchtung, Helligkeit und Fahreindruck erhielten die für 2.017 Euro Aufpreis angebotenen Scheinwerfer die Bestnote.

LED besser als Xenon

Ebenfalls sehr gut, wenn auch nicht ganz so perfekt zeigten sich die konventionellen LED-Scheinwerfer des BMW 4er für 1.513 Euro Aufpreis. Noch eine Spur weniger perfekt leuchteten die Xenon-Scheinwerfer der Mercedes A-Klasse (1.400 Euro Aufpreis), des VW Golf (1.021 Euro Aufpreis) und des Opel Astra (1.008 Euro Aufpreis) die Straße aus.

Sowohl LED- als auch Xenon-Licht hängen die Halogen-Standardlampen im Test deutlich ab. Das liegt nicht nur an der stärkeren Helligkeit und angenehmeren Farbe, sondern häufig auch an den zusätzlichen Adaptiv-Funktionen wie Kurvenlicht oder Fernlicht-Assistent. Dass aber auch mit normaler Halogen-Technik sehr gute Ergebnisse bei Ausleuchtung und Reichweite zu erzielen sind, zeigten die Basis-Scheinwerfer des VW Golf, des Dacia Duster und des Hyundai i10.

Autor

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Audi

Datum

6. März 2014
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