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Vernetzte Autos: PS sind wichtiger als Internet-Anbindung

Deutsche sehen das Sicherheitsplus als größten Vorteil vernetzter Autos. Trotzdem spielt die Konnektivität bei der Kaufentscheidung eines neuen Fahrzeugs bislang keine große Rolle.

Viele Deutsche erkennen bereits Vorteile in der Fahrzeugvernetzung. Als Kaufkriterium ziehen sie jedoch die Motorleistung onlinebasierten Diensten vor. Zudem wollen Autofahrer ihre Fahrzeugdaten nicht mit jedem teilen. Ein Drittel lehnt dies sogar grundsätzlich ab, wie aus einer Umfrage im Auftrag der Online-Autobörse "Mobile.de" unter 1.011 Personen ergab.

Zwei Drittel aller Befragten (67,5 %) würden nicht zugunsten von Konnektivität auf Motorleistung verzichten. Immerhin 12,6 Prozent erachten Motorleistung und Onlineanbindung aber schon als gleich wichtig. Nur fast als jeder Zehnte (8,7 %) hält ein vernetztes Auto für wichtiger als die PS-Zahl.

Vernetzung ist beim Kauf nicht relevant

Von den über 1.000 Befragten nutzen nur fünf Prozent bereits sogenannte Connected Services im Auto oder planen die Anschaffung eines Connected Cars. Damit beschäftigt haben sich 8,9 Prozent. Für die überwiegende Mehrheit ist das Thema beim Autokauf bisher nicht relevant: 37 Prozent der Befragten haben sich noch nicht damit auseinandergesetzt, fast die Hälfte (46,2 %) findet die Fahrzeugvernetzung momentan noch uninteressant.

Das wichtigste Kriterium für Autofahrer ist die Fahrzeugsicherheit. Fragt man sie nach den essentiellen Aspekten der Fahrzeugvernetzung herrscht Einigkeit: Vier von fünf Umfrageteilnehmern (80,6 %) sehen den größten Nutzen im Bereich Sicherheit, beispielsweise durch einen automatisch abgesetzten Notruf. Fast genausviele (79,8 %) versprechen sich eine Zeitersparnis, etwa indem das Auto einem Stau über eine alternative Route entgeht. Für die 14- bis 29-Jährigen ist dies sogar der wichtigste Aspekt (91,0 %).

Nur ein Drittel möchte keine Fahrzeugdaten teilen

Konnektivität im Auto setzt voraus, dass das Fahrzeug mit seiner Umwelt kommuniziert. Fast die Hälfte der Befragten (43,8 %) wäre entsprechend bereit, Fahrzeugdaten an Versicherungen zu übermitteln, wenn dadurch Prämien sinken würden. Ebenso viele würden mit einem Datenaustausch mit Werkstätten zustimmen um schnellere Fahrzeugdiagnosen und notwendige Reparaturen zu ermöglichen. Knapp 40 Prozent können sich auch vorstellen, Daten an andere Verkehrsteilnehmer zu senden, um etwa vor Stau zu warnen. Etwa ein Drittel der Befragten (31,9 Prozent) möchte grundsätzlich keine Fahrzeugdaten teilen.

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Opel

Datum

26. August 2014
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