Chinesische Automarken gewinnen bei deutschen E-Auto-Interessenten offenbar an Akzeptanz. Laut dem „Attraktivitätsindex Elektromobilität 2026“ der Unternehmensberatung BearingPoint schafft es BYD bei Personen mit konkreter Kaufabsicht bereits auf Platz fünf der attraktivsten Marken. In der Gesamtbevölkerung reicht es dagegen lediglich für Rang elf.
Bei Kaufwilligen verschiebt sich die Rangfolge
Für die Studie wurden 2.000 Personen danach befragt, welche drei Marken sie beim Kauf eines Elektroautos in Betracht ziehen würden. Mit VW (31 Prozent), Audi (29 Prozent) und BMW (28 Prozent) führen deutsche Marken das Feld klar an. Anders sieht es bei den 160 Befragten aus, die innerhalb der nächsten drei Jahre ein E-Auto kaufen wollen. Hier liegt BMW mit 44 Prozent vorn, gefolgt von Audi (31 Prozent) und VW (30 Prozent). BYD kommt auf 20 Prozent und rangiert damit vor Kia, Hyundai, Ford, Tesla und Skoda.
Was bei konkreter Kaufabsicht wichtiger wird
Nach Einschätzung von BearingPoint verliert die Herkunft einer Marke bei konkreter Kaufabsicht an Bedeutung. Stattdessen rücken Kaufpreis, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Akku-Lebensdauer, Reichweite und Garantie stärker in den Fokus.
BYD legt auch bei den Zulassungen kräftig zu
Analog zur wachsenden Kundenakzeptanz legt BYD in Deutschland auch bei den Zulassungszahlen zu. Von Januar bis Juli wurden laut KBA 12.332 reine Elektroautos der Marke neu zugelassen, 141 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Trotz weiterhin deutlich geringerer Stückzahlen als bei VW gewinnt der chinesische Hersteller damit zunehmend an Bedeutung auf dem deutschen E-Auto-Markt.







