Wer einen Fuhrpark mit E-Autos betreibt, kennt das Problem: Laden ist nur ein Teil der Aufgabe. Werkstatt, Reifenwechsel, Fahrzeugreinigung – alles läuft über verschiedene Anbieter, verschiedene Rechnungen, verschiedene Karten. EnBW und UTA Edenred wollen das im Rahmen ihrer Kooperation ab dem vierten Quartal 2026 ändern.
Eine Plattform für Laden und Fahrzeugservice
Die Idee ist simpel: EnBW bringt das Ladenetz, UTA Edenred bringt das Servicenetzwerk. Zusammen soll daraus eine einheitliche Lösung für Flottenbetreiber entstehen – mit zentraler Abrechnung über EnBW. Konkret bedeutet das: Über die EnBW-Flottenlösung erhalten Fahrer künftig nicht nur Zugang zum HyperNetz mit über 8.000 Schnellladepunkten, sondern auch zu Kfz-Serviceanbietern deutschlandweit – für Wartung, Reifenwechsel und Fahrzeugreinigung.
Kostenkontrolle als Kernversprechen
Für Flottenverantwortliche ist Kostentransparenz oft wichtiger als technische Features. EnBW wirbt hier mit konstanten Flottentarifen und einer flächendeckenden Infrastruktur – alle 50 Kilometer soll eine Schnelllademöglichkeit erreichbar sein. Die zentrale Abrechnung aller Services über einen Anbieter soll den Verwaltungsaufwand spürbar reduzieren.
Auch für kleine Fuhrparks gedacht
Ganzheitliche Flottenlösungen waren bislang oft großen Unternehmen vorbehalten. Das neue Angebot soll laut EnBW ausdrücklich auch für kleine und mittelständische Fuhrparks gelten. Darüber hinaus prüfen die Kooperationspartner bereits weitere Ausbaustufen – darunter Pannenhilfe und Maut-Service.





