Zum 1. März 2026 stellt Smart die Führung in Europa neu auf. Wolfgang Ufer, bislang verantwortlich für das Deutschlandgeschäft, übernimmt die Leitung von smart Europe. Er folgt auf Dirk Adelmann, der das Unternehmen nach sieben Jahren verlässt und künftig als CEO von Mercedes-Benz Schweiz tätig sein wird. Der Nachfolger von Wolfgang Ufer an der Spitze von Smart Deutschland soll zu einem späteren Zeitpunkt benannt werden.
Übergangsphase mit enger Abstimmung
Bis Ende Februar 2026 und darüber hinaus wollen die Teams in Europa und Deutschland ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren. Auch der Austausch mit Mercedes-Benz sowie der globalen Smart-Organisation soll in dieser Phase vertieft werden. Ziel ist es, operative Brüche zu vermeiden und laufende Marktaktivitäten stabil fortzuführen.
Erfahrung aus Vertrieb und Markentransformation
Wolfgang Ufer ist seit rund zwei Jahrzehnten in der Automobilindustrie tätig. Stationen bei Mercedes-Benz und Smart prägten seinen beruflichen Schwerpunkt in den Bereichen internationaler Vertrieb, Geschäftsentwicklung und Markentransformation. Seit Januar 2021 verantwortet er smart Deutschland und war dort maßgeblich an der Markteinführung des vollelektrischen Produktportfolios beteiligt.
Unter seiner Leitung wurden die Modelle #1, #3 und zuletzt #5 im deutschen Markt eingeführt. Damit fiel seine Amtszeit in eine Phase, in der smart sich vollständig als Elektromarke neu positionierte.
Rückblick: Adelmanns Aufbauarbeit in Europa
Dirk Adelmann führte smart Europe seit 2019 durch eine Phase tiefgreifender Neuausrichtung. In diese Zeit fielen der Aufbau des europäischen Vertriebsnetzes, die Einführung der neuen Modellgenerationen sowie die strategische Vorbereitung des kommenden Smart #2.
Parallel dazu etablierte sich smart als rein elektrische Marke in Europa und feierte 2023 ihr 25-jähriges Bestehen. Die enge Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern Mercedes-Benz und Geely prägte diese Entwicklungsphase maßgeblich.

Dirk Adelmann prägte smart Europe seit 2019 maßgeblich: Unter seiner Führung entstanden das europäische Vertriebsnetz, neue Elektromodelle und die strategische Basis für den kommenden smart #2.
Produktstrategie bleibt zentraler Wachstumstreiber
Mit Blick auf Flottenkunden bleibt die Weiterentwicklung des Modellportfolios ein zentraler Baustein der europäischen Strategie. Ab 2026 soll das vollständige smart-Angebot in allen 17 europäischen Märkten verfügbar sein. Der Smart #5, der 2025 eingeführt wurde, steht dabei sinnbildlich für die aktuelle Marktdynamik.
Im Herbst 2026 soll mit dem Smart #2 ein weiteres Modell folgen, das die Marke wieder stärker in volumenrelevante Segmente führen soll – auch mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und Einsatzmöglichkeiten im gewerblichen Bereich.
Einordnung für Fuhrparks
In einem von Wettbewerbsdruck, Kostenfragen und regulatorischen Rahmenbedingungen geprägten Markt setzt smart mit dem Führungswechsel auf personelle Stabilität und planbare Weiterentwicklung. Für Fuhrparks bedeutet das vor allem: keine strategische Zäsur, sondern ein Wechsel innerhalb bestehender Linien – mit bekannten Ansprechpartnern, klarer Produkt-Roadmap und weiterem Fokus auf Elektromobilität in Europa.







