Neuer DS No7 ersetzt den DS7
DS Automobiles bringt im Herbst die zweite Generation seines SUV-Flaggschiffs auf die Straße. Der Nachfolger des bisherigen DS7 heißt künftig nach der neuen Benennungslogik der Marke No7 und ist erstmals auch rein elektrisch zu haben. Bestellungen sind ab Mai möglich, die Auslieferungen starten im Herbst.
Mehr Platz und Komfort im Innenraum
Mit 4,66 Metern Länge legt der No7 gegenüber dem Vorgänger um rund sieben Zentimeter zu. Der Radstand wächst auf 2,79 Meter, was vor allem den Platzverhältnissen im Innenraum zugutekommen soll. Das Kofferraumvolumen liegt je nach Antrieb zwischen 500 und 560 Litern.

Der Innenraum soll besonders edel wirken.
Luxusausstattung und moderne Technik
Die Plattform teilt sich der Crossover mit seinen Konzerngeschwistern Peugeot 3008 und Opel Grandland, von denen er sich vor allem durch edlere Aufmachung und luxuriöse Ausstattung abheben will. Zu letzterem zählen ein kameragesteuertes aktives Fahrwerk, Akustikverglasung, Massagesitze, Nackenwärmer sowie ein optionales Panoramadach. Im Cockpit gibt es ein 10-Zoll-Kombiinstrument und einen 16-Zoll-Touchscreen. Zu den Assistenzsystemen zählen unter anderem Matrixlicht, Nachtsichtsystem und Head-up-Display.
Elektroantrieb mit bis zu 740 km Reichweite
Beim Antrieb bedient sich DS aus dem Konzernregal, bietet aber teilweise etwas mehr Leistung als die aktuellen Varianten der Schwestermodelle. Das Elektro-Portfolio besteht aus dem 169 kW/230 PS starken Einstiegsmodell mit Frontantrieb und bis zu 543 Kilometern Reichweite. Die Top-Variante verfügt über einen 257 kW/350 PS starken Allradantrieb und fährt bis zu 679 Kilometer weit. Die größte Reichweite bietet mit 740 Kilometern das frontgetriebene „Long Range“-Modell mit 180 kW/245 PS. Geladen wird mit bis zu 160 kW, womit sich der Akku laut Hersteller in 27 Minuten von 20 auf 80 Prozent füllen lässt.

Erstmals gibt es eine elektrische Variante.
Alternativen: Hybrid und Mildhybrid
Alternativ gibt es den No7 als 107-kW/145-PS-starken Mildhybrid mit 1,2-Liter-Dreizylinder. Der Normverbrauch soll bei 5,4 Litern je 100 Kilometer liegen. Ein weiterer, stärkerer Hybridantrieb soll nachgereicht werden – möglicherweise in Form des Plug-in-Hybriden aus dem Grandland.
Der aktuelle DS7 ist seit 2018 in Deutschland auf dem Markt. Bis zum Lifting 2022 trug er den Beinamen Crossback. Im Antriebsprogramm fanden sich über die Jahre verschiedene Drei- und Vierzylinder-Benziner, Diesel und Plug-in-Hybride. Eine reine E-Variante ist bislang nicht zu bekommen. Das größte SUV der französischen Premiummarke war zuletzt der Bestseller bei DS und stand in Europa für rund die Hälfte, in Deutschland sogar für rund zwei Drittel aller Verkäufe. Die fielen mit 2.800 Einheiten im kompletten Jahr 2025 zuletzt allerdings eher überschaubar aus.
Positionierung und Preise noch offen
Preise für die Neuauflage nennen die Franzosen bislang nicht, sie dürften aber deutlich oberhalb derer für die Opel- und Peugeot-Ableger liegen, die als Verbrenner bei rund 40.000 Euro (rund 33.600 Euro netto) starten. Die E-Modelle kosten jeweils ab rund 50.000 Euro (rund 42.000 Euro netto).








