Mit dem Tesla Model Y nach Süditalien

Tesla Model Y auf Italien-Roadtrip
3.000 Kilometer: bis Neapel und zurück

firmenauto testet das neue Tesla Model Y Hinterradantrieb auf einem Roadtrip bis nach Süditalien. Im Fokus stehen Reichweite, Laden und Elektromobilität im Alltag. Wie alltagstauglich ist das E-SUV?

Tesla Model Y RWD (Juniper) bei der Übernahme in Weinstadt
Foto: Carsten Nallinger

Wie langstreckentauglich ist ein modernes Elektroauto wirklich? Genau das soll ein mehrtägiger Roadtrip mit dem neuen Tesla Model Y RWD Juniper zeigen. Die Strecke führt von Deutschland bis nach Castellabate südlich von Neapel – inklusive Alpenquerung, italienischer Autobahnen, enger Küstenstraßen und Ladepausen abseits des Tesla-Universums. Los geht es am Tesla Store Stuttgart in Weinstadt. Dort übernimmt firmenauto den überarbeiteten Tesla Model Y Juniper in der heckgetriebenen Basisversion. Auf dem Papier verspricht das Facelift mehr Effizienz, höheren Komfort und eine bessere Geräuschdämmung. Doch wie schlägt sich das Volumenmodell von Tesla auf einer echten Langstrecke durch Europa?

Supercharger auf dem Hinweg – Alltagstest in Italien

Auf der Fahrt nach Süditalien soll zunächst vor allem das Tesla-Supercharger-Netz zeigen, warum es für viele E-Auto-Fahrer weiterhin als Referenz gilt. Spannend wird aber vor allem die Zeit vor Ort. Denn rund um Castellabate und die Region Salerno beginnt der eigentliche Alltagstest: Laden ohne Supercharger-Komfort, unbekannte Anbieter, unterschiedliche Apps und italienische Infrastruktur. Genau dort zeigt sich oft, wie alltagstauglich Elektromobilität wirklich ist. Funktionieren spontane Ladevorgänge zuverlässig? Wie gut ist die Versorgung außerhalb großer Städte? Und wie entspannt bleibt Reisen mit einem Elektroauto, wenn man nicht nur von Tesla-Ladepark zu Tesla-Ladepark fährt?

Der neue Juniper soll vieles besser machen

Mit dem Facelift des Model Y hat Tesla an mehreren Stellen nachgebessert. Die neue Juniper-Version soll komfortabler abrollen, leiser sein und hochwertiger wirken. Gleichzeitig bleibt das Model Y eines der effizientesten Elektro-SUVs seiner Klasse. Gerade die heckgetriebene Version gilt als besonders interessant für Vielfahrer, weil sie Effizienz, Reichweite und Preis besser kombiniert als etwa die stärkeren Allradmodelle. Der Roadtrip nach Italien dürfte deshalb ein realistischer Alltagstest werden, fernab von WLTP-Werten und idealisierten Herstellerangaben.

Roadtrip statt Laborbedingungen

Der Test wird bewusst nicht unter Idealbedingungen stattfinden. Geplant sind lange Autobahnetappen, Staus rund um Mailand und Neapel, sommerliche Temperaturen, Gepäck, Ausflüge entlang der Küste und spontane Zwischenstopps. Genau daraus soll ein realistisches Bild entstehen: Wie fühlt sich Elektromobilität auf einer echten Reise durch Europa an? Die nächsten Etappen des Roadtrips folgen in den kommenden Tagen – inklusive Verbrauchswerten, Ladeerfahrungen, Kosten, Reichweiten-Eindrücken und Alltagserfahrungen in Italien.

In Kürze: die Key Facts

  • Fahrzeug: Tesla Model Y RWD (Juniper)
  • Testformat: Langstrecken-Roadtrip und Alltagstest
  • Start: Tesla Store Stuttgart in WeinstadtZiel: Castellabate im Salerno in Süditalien#
  • Strecke: rund 3.000 Kilometer (hin und zurück) plus Vor-Ort-Fahrten
  • Laden auf der Langstrecke: Tesla Supercharger
  • Laden vor Ort: öffentliche Ladeinfrastruktur in Italien
  • Schwerpunkte: Reichweite, Ladeerfahrung, Alltagstauglichkeit und Langstreckenkomfort
  • Besonderheit: Alltagstest außerhalb des Tesla-Supercharger-Ökosystems
  • Facelift: neues Tesla Model Y Juniper