Einstieg in elektrische Lieferverkehre per Miete
Der Umstieg auf elektrische Nutzfahrzeuge stellt viele Unternehmen vor praktische Fragen: Reichweite, Wirtschaftlichkeit und vor allem Flexibilität. Europcar erweitert deshalb sein Transporterangebot und bietet ab sofort bundesweit vollelektrische Lieferfahrzeuge zur Miete an. Den Auftakt macht der Renault Master E-Tech, weitere Modelle sollen folgen.
Fokus auf kurzfristige und planbare Einsätze
Das Angebot richtet sich insbesondere an Geschäftskunden, die elektrische Transporter ohne langfristige Bindung einsetzen wollen. Die Fahrzeuge sind für den täglichen Stadt- und Regionalverkehr ausgelegt und kombinieren elektrische Reichweite mit typischen Transporteranforderungen. Damit lassen sich Lieferaufgaben emissionsarm abdecken, ohne dass Unternehmen eigene Fahrzeuge beschaffen oder ihre Flottenstruktur dauerhaft verändern müssen.

Am Europcar Standort in Dortmund wurden bereits zwanzig der E-Vans für ein ganzes Jahr an Neukunden vermietet.
Technische Auslegung für den Arbeitsalltag
Die eingesetzten Elektrotransporter bieten nach Herstellerangaben Reichweiten von über 400 Kilometern sowie eine Nutzlast von mehr als 1.000 Kilogramm. Zur Serienausstattung zählen unter anderem ein vollständig verkleideter Laderaum mit Zurrösen, Rückfahrkamera und Einparkhilfe – Merkmale, die im gewerblichen Einsatz eine zentrale Rolle spielen.
Praxiserfahrungen aus dem Mietbetrieb
Wie sich die Fahrzeuge im Alltag bewähren, zeigt ein Pilotprojekt am Europcar-Standort Dortmund. Dort wurden mehrere E-Transporter für einen längeren Zeitraum an Geschäftskunden vermietet. Zum Einsatz kamen sie unter anderem in Branchen mit regelmäßigem Lieferbedarf, etwa im Handel, im Handwerk oder in der Gastronomie. Neben der Emissionsreduktion spielt dabei auch der geräuscharme Betrieb eine Rolle, etwa für Lieferungen außerhalb klassischer Tageszeiten.
Relevanz für Flotten- und Mobilitätsstrategien
Für Fuhrpark- und Mobilitätsverantwortliche eröffnet das Mietangebot zusätzliche Optionen: Elektrische Transporter lassen sich projektbezogen oder saisonal einsetzen, ohne Investitionsrisiken einzugehen. Gleichzeitig können Unternehmen Erfahrungen mit E-Antrieben im Nutzfahrzeugbereich sammeln und diese in ihre langfristige Flottenstrategie einfließen lassen. Europcar plant nach eigenen Angaben, das elektrische Transporterportfolio perspektivisch, um weitere Marken und Modelle zu erweitern.







