Gute Nachrichten für den Stellantis-Konzern: Miles stockt seine deutsche Carsharing-Flotte um 2.500 Fahrzeuge der Konzernmarke Opel auf. Zum Einsatz kommen Opel Corsa und Opel Astra Sports Tourer in Hybrid-Ausführung.
Ein bemerkenswerter Eigentümerhintergrund
Interessanter Fun-Fakt am Rande: Miles Mobility gehört mehrheitlich zur Hyundai Motor Group. Dass Miles ausgerechnet auf Opel setzt, ist vermutlich mehr als eine operative Entscheidung. Der Kanal dient längst nicht mehr nur als Mobilitätsalternative für Endkunden, sondern wird für Hersteller wieder strategisch relevant: als Absatzkanal, als Sichtbarkeitsplattform und als Kontaktpunkt mit Nutzern.
Einsatz in stark nachgefragten Großstädten
Schwerpunkt des Ausbaus liegt auf deutschen Großstädten. Dazu zählen unter anderem Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. In diesen Märkten will Miles die Zahl verfügbarer Fahrzeuge erhöhen. Nach Unternehmensangaben nutzten im Jahr 2025 mehr als eine Million Menschen das Angebot von Miles.
Hybridantrieb als pragmatische Lösung
Alle Opel-Fahrzeuge kommen mit Hybridantrieb zum Einsatz. Für den Carsharing-Betrieb gilt diese Antriebsform als praktikabler Kompromiss: kurze Strecken in der Stadt, längere Fahrten über die Stadtgrenzen hinaus – ohne Ladezwang und mit hoher Flexibilität.
Für Miles steht dabei weniger die maximale Elektrifizierung einzelner Fahrten im Vordergrund als vielmehr die Zuverlässigkeit im täglichen Betrieb. Standardisierte Modelle etablierter Hersteller gelten im Carsharing als Vorteil, insbesondere mit Blick auf Wartung, Reparatur und Ersatzteilverfügbarkeit.
Bedeutung für Unternehmens- und Mobilitätsflotten
Auch für Unternehmen ist der Ausbau nicht ohne Relevanz. Carsharing-Angebote werden in Ballungsräumen zunehmend als Ergänzung zur klassischen Dienstwagenflotte genutzt – etwa für kurzfristige Termine, Projektarbeit oder als Teil von Mobilitätsbudgets. Dabei ist es laut Anbieter von Vorteil, auf etablierte Volumenmarken zu setzen.
Angebot und Rahmenbedingungen
Miles bietet stationsunabhängiges Carsharing derzeit in zwölf deutschen Städten an. Die Abrechnung erfolgt nach gefahrenen Kilometern, ergänzt durch Stunden- und Tagespakete. Zusätzlich steht ein Abo-Modell mit festen Laufzeiten zwischen einem und 24 Monaten zur Verfügung.









