ADAC-Bußgeldrechner: Strafen im Ausland prüfen

Bußgelder in Österreich, Schweiz und Italien
Neuer ADAC-Rechner prüft auch Strafen im Ausland

Statt pauschaler Bußgeldtabellen liefert das neue Online-Angebot eine Einschätzung zum gewählten Vergehen. Es berücksichtigt nationale Unterschiede und mögliche Folgen für die Fahrerlaubnis.

Neuer ADAC-Rechner prüft auch Strafen im Ausland
Foto: ollo_GettyImages@viaCanva

Wer in Österreich, der Schweiz oder Italien zu schnell fährt oder falsch parkt, kann mögliche Strafen jetzt mit einem neuen Online-Rechner des ADAC prüfen. Der digitale Service liefert eine Einschätzung zu drohenden Bußgeldern und möglichen fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen. Weitere europäische Länder sollen 2027 hinzukommen.

Welche nationalen Regeln der Rechner einbezieht

Anders als allgemeine Bußgeldtabellen berücksichtigt der neue ADAC Bußgeldrechner den konkreten Verkehrsverstoß. Nutzer wählen das jeweilige Vergehen aus und erhalten eine Einschätzung der möglichen Sanktionen. Dabei fließen auch die unterschiedlichen Bußgeldsysteme und rechtlichen Besonderheiten der einzelnen Länder ein, die teilweise deutlich von den deutschen Regelungen abweichen.

Zum Start steht der Rechner für Österreich, die Schweiz und Italien zur Verfügung. Für 2027 plant der ADAC eine Erweiterung auf Spanien, die Niederlande und Frankreich.

Was der deutsche Bußgeldrechner zusätzlich bietet

Der neue Service ergänzt den bereits 2025 eingeführten ADAC Bußgeldrechner für Deutschland. Dieser umfasst mehr als 380 Tatbestände aus dem deutschen Bußgeldkatalog. ADAC Mitglieder können zudem Bußgeldbescheide wegen Verkehrsverstößen in Deutschland direkt an einen Vertragsanwalt übermitteln und eine kostenfreie Erstberatung in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen und den Bußgeldrechner gibt es auf der Website des ADAC.