User-Chooser im Wandel Was Fuhrparkverantwortliche wissen müssen

Foto: welcomia@viaCanva

User-Chooser stellen Fuhrparkmanager vor neue Herausforderungen. Eine aktuelle Dataforce-Studie zeigt auf, was sich verändert hat, welche Charaktertypen es unter Dienstwagenfahrern gibt und welche (neuen) Bedürfnisse diese haben.

Die Welt der Dienstwagenfahrer, auch bekannt als "User-Choosers," hat sich verändert – das bleibt nicht ohne Folgen auf die Arbeit als Fuhrparkmanager. Immerhin gehört fast die Hälfte der Fahrzeugnutzer im relevanten Flottenmarkt zu den User-Choosern, die im Rahmen der Car Policy des Unternehmens Marke, Modell und Ausstattung ihres Dienstwagens selbst festlegen können.

5 unterschiedliche Typen von Dienstwagenfahrern

Eine aktuelle Studie von Dataforce zeigt, dass es fünf verschiedene Charaktertypen von Dienstwagenfahrern gibt, die jeweils ganz unterschiedliche Anforderungen und Präferenzen haben. Einige legen Wert auf die Repräsentativität ihres Fahrzeugs, andere auf Preis und Umweltfreundlichkeit, während Vielfahrer den Fokus auf Komfort legen. Dazu kommen noch die Umweltbewussten, die E-Fahrzeuge oder Hybride bevorzugen (obwohl man dort einem Teil unterstellen kann, dass die steuerlichen Vorteile hier doch stärker wiegen als der Umweltgedanke).

Ein Drittel legt Wert auf Empfehlung

Was für Fuhrparkverantwortliche besonders wichtig ist: Diese User-Choosers nehmen zu 34 Prozent Ratschläge ihres Fuhrparkmanagers ernst. Während die Beratung früher vielleicht einfacher war, müssen heute zusätzliche Aspekte berücksichtigt werden, wie die Wahl des Antriebs, Lademöglichkeiten und mehr, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Car Policy in Unternehmen wird sich verändern müssen

Die steigende Bedeutung alternativer Antriebe bringt auch neue Automarken auf den deutschen Markt, darunter Ora, BYD und Lynk&Co aus China. Überraschend ist, dass bereits ein Drittel der User-Choosers sich vorstellen kann, ein solches Fahrzeug zu wählen – sofern Qualität und Zuverlässigkeit gewährleistet sind. Aufgrund des aktuell nur dürftig ausgebauten Servicenetzwerkes sowie der Ersatzteilverfügbarkeit wird dieses Thema weitere Herausforderungen für den Fuhrpark bereithalten.

Foto: Dataforce

Informationslücken der Dienstwagenfahrer

Insgesamt befragten die Experten von Dataforce 700 User-Chooser zu ihrem aktuellen Informationsstand. Bei welchen Themen fühlen sie sich nicht gut informiert oder unsicher?

Hier hat sich gezeigt, dass vor allem personalisierte Angebote und Empfehlungen nicht direkt beim Dienstwagenfahrer ankommen. Diese verbleiben oft beim Fuhrparkmanagement und werden nicht an die Fahrenden weitergeleitet. Dass Fahrzeuge immer mehr können und mittlerweile selbstständig digitale Lösungen bieten, ist nicht mehr ganz neu. Allerdings sind 35 Prozent der User-Chooser noch unsicher im Umgang, es fehlt an einer Einweisung. Immerhin 74 Prozent wissen, wie sie sich bei einem Unfall mit dem Firmenwagen verhalten müssen und nur 22 Prozent kennen sich nicht gut mit ihren Fahrzeugfunktionen aus.

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