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BMW-Tochter Alphabet: Alpha City startet bundesweit

Die BMW-Tochter Alphabet führt bundesweit ein Corporate Carsharing auf Leasingbasis ein. An Alpha City sollen Fuhrparkleiter, Travelmanager und Mitarbeiter gleichermaßen ihre Freude haben.

"Die Betreuung von Poolautos ist ja eher undankbar, da sich keiner wirklich um die Fahrzeuge kümmert", sagt Marco Lessacher, Vorsitzender der Geschäftsführung von Alphabet. Bei Alpha City werden die Poolfahrzeuge im Full Service geleast, der Fuhrparkleiter braucht sich kaum kümmern, das lästige Schlüsselbord entfällt. Alphabet übernimmt Reinigung, Tankkarten-Management, Versicherung und Reifendienst.

Wenn Unternehmen die Autos clever einsetzen, kann auch die Reiseabteilung profitieren, da beispielsweise Taxifahrten im Stadtgebiet nahezu komplett entfallen. Stattdessen setzt sich der Mitarbeiter selbst hinters Steuer eines 1er BMW oder Mini. Wenn er will, kann er die Fahrzeuge gegen Gebühr auch privat nutzen. "Das motiviert die Mitarbeiter und bindet sie ans Unternehmen", glaubt Lessacher. Die Preise für die Privatnutzung gestaltet der Arbeitgeber individuell, Sonderangebote fürs Wochenende erhöhen die Frequenz.

Verwaltet wird das System über eine zentrale Telematik- und Fleetmanagement-Plattform auf Grundlage vorhandener BMW-Technologie. Sie deckt alle Prozesse wie Buchung, Verwaltung, Abrechnung und Bezahlung ab. Nutzer müssen sich einmalig bei Alpha City registrieren. Danach können sie die Fahrzeuge selbstständig online und mobil buchen. Sperrfristen für die Privatnutzung zeigen, wann welche Fahrzeuge für welchen Gebrauch verfügbar sind.

Die lästige Führerscheinkontrolle entfällt

Nur wer sich angemeldet hat, kann das Fahrzeug mit einem auf dem Führerschein befestigten RFID-Chip öffnen. So kann sogar die lästige Führerscheinkontrolle entfallen. "Der Fuhrparkverantwortliche hat gleich die Gewissheit, dass die Fahrerlaubnis tatsächlich vorhanden ist", sagt Lessacher. Beim Check-in wird der Mitarbeiter gefragt, wie sauber das Fahrzeug ist oder ob es Mängel gibt. Geparkt werden die Fahrzeuge ausschließlich auf ausgewiesenen Plätzen. Schnittstellen für die Abrechnung der Privatfahrten zu Kreditkartenunternehmen erleichtern die Abwicklung. "Gespräche mit Kunden haben uns ermuntert, das Produkt zu entwickeln", erklärt Vertriebsleiter Uwe Hildinger. Er geht davon aus, dass Unternehmen mit Alpha City ihre Total Cost of Mobility (TCM) um 40 Prozent reduzieren können. Weitere 30 Prozent können eingespart werden, wenn die Fahrzeuge auch privat genutzt werden. Seine Erwartungen an Alpha City sind groß: "Wir sehen viele neue Nutzer."

Datum

2. Dezember 2011
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