Von wegen Gift am Stachel: Fiat-Ableger Abarth macht aus dem Cinquecento einen Kraftmeier ohne schlechtes Gewissen – und hat dafür auch die Elektroversion des Kleinwagens getunt. Für rund 3 000 Euro Aufschlag gegenüber dem Basismodell installiert Abarth im 500 E neben neuen Schürzen und Schwellern vor allem einen etwas stärkeren Motor und stimmt den Wagen strammer ab. Wo Fiat bei 118 PS Schluss macht, lockt Abarth mit 155 PS und verspricht einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,0 Sekunden. Außerdem heben die Italiener die Höchstgeschwindigkeit auf 155 km/h an. Im Boden bleibt es bei der 42 kWh-Batterie, die mit maximal 85 kW geladen wird und im Normzyklus im besten Fall für 265 Kilometer reicht.
Abarth 500e simuliert den Sound des Turbomotors
Zwar steht so auch der Skorpion unter Strom, will aber von den alten Lastern nicht lassen: Im Heck vom Coupé (ab 37 990 Euro) oder Cabrio (ab 40 990 Euro) installieren die Italiener einen Lautsprecher, durch den der bisherige 1,4 Liter-Turbo bei jedem Gasstoß weiter brüllt und den Abarth 500e zu einem der lautesten Elektroautos auf unseren Straßen macht.
In Kürze: die Key Facts
- Modell: Abarth 500e
- Fahrzeugklasse: elektrischer Kleinwagen
- Leistung: 155 PS
- 0–100 km/h: 7,0 Sekunden
- Höchstgeschwindigkeit: 155 km/h
- Batterie: 42 kWh
- Maximale Ladeleistung: 85 kW
- Reichweite: bis zu 265 Kilometer
- Karosserievarianten: Coupé und Cabrio
- Besonderheit: künstlich erzeugter Motorsound über einen Lautsprecher
- Preis laut Spotpress: ab 37.990 Euro als Coupé, ab 40.990 Euro als Cabrio
- Aufpreis: rund 3.000 Euro gegenüber dem Fiat-Basismodell





