Mehr Stauraum und neue Assistenztechnik
Im Wettbewerbsumfeld elektrischer Mittelklasse-Limousinen justiert BYD den SEAL zum Modelljahr 2026 nach. Für Flotten interessant: Neben optischen Änderungen wächst vor allem das Ladevolumen um 85 auf 485 Liter. Zusätzlich steigt das Volumen im vorderen Stauraum unter der Fronthaube auf 72 Liter (+ 19 Liter). Praktisch: Zwei Haken im Gepäckraum sollen künftig lose Gegenstände sichern.
Fahrerüberwachung neu an Bord
Das Assistenzpaket wird erweitert und umfasst nun ein Fahrerüberwachungssystem, das die Aufmerksamkeit des Fahrers in Echtzeit erkennt und aktuelle Sicherheitsanforderungen erfüllen soll. Zusätzlich ist künftig ein Bluetooth-Schlüssel an Bord, der den Fahrzeugzugang per Smartphone ermöglicht.

Blick ins Cockpit des BYD Seal. Zentraler Touchscreen und digitales Instrumentendisplay prägen das Interieur der Elektrolimousine.
Drei Varianten, zwei Batteriegrößen
In Deutschland bleibt es bei drei Ausstattungslinien: Comfort und Design mit Hinterradantrieb sowie Excellence mit Allradantrieb: Comfort mit 61,4-kWh-Blade-Batterie und Design & Excellence mit 82,5-kWh-Batterie. Die maximale kombinierte WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 570 Kilometern.
Preise
Die Listenpreise (netto) starten bei:
- 40.327 Euro (Comfort)
- 42.008 Euro (Design)
- 45.369 Euro (Excellence)

Die Seitenansicht des BYD Seal im Modelljahr 2026. Das Modell tritt weiterhin als viertürige Elektro-Limousine an.
Einordnung für Flotten
Für gewerbliche Nutzer stehen vor allem das gewachsene Ladevolumen, die Reichweite bis 570 Kilometer sowie das erweiterte Sicherheitsniveau im Vordergrund. Mit 485 Litern rückt der Seal näher an klassische Dienstwagen-Limousinen mit Verbrennerantrieb heran. Ob das Preisniveau nach Förderung im Flottenleasing dauerhaft konkurrenzfähig bleibt, dürfte auch von Restwertentwicklung und der (Hersteller-) Förderung abhängen.







