Das Dataforce-Ranking der großen SUV 2026 macht deutlich: Während das Mittelfeld in Bewegung ist, halten sich die etablierten Modelle an der Spitze. BMW X5, Volvo XC90 und Mercedes GLE machen weiterhin das, was sie seit Jahren tun: Sie verkaufen sich zuverlässig in die Firmenflotten. Nicht weil sie überraschen, sondern weil sie liefern. Viel Platz, ordentliche Reichweiten auf der Langstrecke und vor allem Antriebe, die Fuhrparkverantwortliche und Dienstwagenfahrer kennen und kalkulieren können. Plug-in-Hybride für das gute Gewissen, Diesel für den Alltag – genau diese Mischung hält die etablierten Platzhirsche im Geschäft.
Zwei PHEV bei den Aufsteigern
Zu den Aufsteigern zählen Audi Q8, Audi Q7 und BMW iX. Während Q8 und Q7 vor allem von der hohen Nachfrage nach elektrifizierten Verbrennern, insbesondere Plug-in-Hybriden, profitieren, unterstreicht der BMW iX die wachsende Bedeutung reiner Elektro-SUV im oberen Dienstwagensegment. Das Modell gewinnt vor allem bei Unternehmen an Boden, die ihre Flotten konsequent elektrifizieren und deren Dienstwagenberechtigten von steuerlichen Vorteilen profitieren wollen.
Neue Modelle erweitern das Feld
Als Neueinsteiger schaffen es Polestar 4 und BMW X7 erstmals in die Top 10. Der Polestar 4 steht für den Trend zu leistungsstarken, rein elektrischen Premium-SUV, die zunehmend auch für Firmenkunden relevant werden. Der BMW X7 hingegen zeigt, dass großvolumige SUV mit klassischen Dieselantrieben weiterhin ihre Berechtigung haben – insbesondere bei Dienstwagenfahrern mit hoher Kilometerleistung.
Viele unterschiedliche Antriebe
Insgesamt macht das Ranking deutlich: Der Firmenwagenmarkt bei großen SUV bleibt antriebsdivers. Plug-in-Hybride und Diesel dominieren weiterhin das Volumengeschäft, während vollelektrische Modelle spürbar an Bedeutung gewinnen.








