Denza Bao 5: BYD-Premium-SUV kommt nach Europa

Denza Bao 5 kommt nach Europa
BYDs Premium-SUV wird kantig

Denza bringt den Bao 5 nach Europa. Das große Plug-in-SUV setzt auf Leiterrahmen, 544 PS und Geländetechnik – offen bleibt vor allem, wie teuer der kantige Auftritt am Ende wird. Was bisher bekannt ist.

Der DENZA BAO 5 steht als gelbes Plug-in-Hybrid-SUV in Front-Seitenansicht im Studio.
Foto: Denza

Denza schiebt sein erstes SUV nach Europa. Der Bao 5 feiert seine Europapremiere beim Goodwood Festival of Speed und soll noch im Sommer bestellbar sein. Die ersten Auslieferungen sind für das vierte Quartal vorgesehen. Der Bao 5 ist kein weichgespülter Stadt-SUV, sondern ein ziemlich kantiger Brocken mit Leiterrahmen, Plug-in-Hybridantrieb und ernst gemeinter Geländetechnik. Das SUV misst je nach Version 4,89 beziehungsweise 4,92 Meter in der Länge, 1,97 Meter in der Breite und bis zu 1,93 Meter in der Höhe. Der Radstand liegt bei 2,80 Metern. Das Leergewicht fällt mit 2.940 bis 3.035 Kilogramm allerdings üppig aus.

544 PS für den Plug-in-Hybrid

Für den Antrieb kombiniert Denza einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit je einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse. Die Systemleistung beträgt 400 kW/544 PS, das maximale Drehmoment 760 Nm. Damit beschleunigt der Bao 5 in der Version Elegance in 4,8 Sekunden auf 100 km/h, die Variante Ultimate benötigt 5,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Die 31,8-kWh-Blade-Batterie ermöglicht laut Hersteller 90 Kilometer elektrische WLTP-Reichweite. Mit vollem Tank und geladener Batterie sollen bis zu 835 Kilometer möglich sein. Der gewichtete Verbrauch liegt bei 4,2 Litern je 100 Kilometer, die CO2-Emissionen bei 94 Gramm pro Kilometer. Geladen wird serienmäßig mit 11 kW AC oder bis zu 100 kW DC. Von 30 auf 80 Prozent soll der Akku in 16 Minuten kommen.

Sperren und Luft nach unten

Für den Geländeeinsatz bringt der Bao 5 elektronische Differenzialsperren an Vorder- und Hinterachse sowie eine Energie-Zentralsperre mit. Die Ultimate-Version erhält zusätzlich das hydraulische Karosseriekontrollsystem DiSus-P. Es kann die Bodenfreiheit um bis zu 90 Millimeter auf 310 Millimeter erhöhen. Die Böschungswinkel liegen dann bei 39 Grad vorn und 34 Grad hinten. Die Anhängelast beträgt 2.500 Kilogramm.

Viel Bildschirm im Innenraum

Im Innenraum setzt Denza auf viel Bildschirmfläche: 12,3-Zoll-Kombiinstrument, Head-up-Display, 15,6-Zoll-Zentraldisplay und ein eigenes Display für den Beifahrer. Dazu kommen Google-Funktionen, ein Sprachassistent mit vier Zonen, ein Devialet-Audiosystem mit bis zu 18 Lautsprechern, Massagefunktion vorn, beheizbare Sitze und ein kühl- und beheizbares Staufach in der Mittelkonsole.

Preise für den europäischen Markt nennt Denza noch nicht.